Die Fuldaer Gefahrgut-Tage informieren aus erster Han über die neuesten Änderungen im ADR 2021. Quelle: 3G Europäisches Kompetenzentrum Ladungssicherung

Fulda, 30. September 2020 – Am 24. und 25. November veranstaltet das „3G Europäisches Kompetenzzentrum Ladungssicherung“ die 3. Fuldaer Gefahrgut-Tage, bei denen es vor allem um die Änderungen und Neuerungen des ADR 2021 geht. Erst wenige Wochen vor der exklusiven Veranstaltung findet die finale WP-15-Sitzung (Working Party on the Transport of Dangerous Goods) der UNECE (United Nations Economic Commission for Europe) statt, auf der die ADR-Änderungen endgültig verabschiedet werden. Damit gelten die 3. Fuldaer Gefahrgut-Tage als die erste Veranstaltung nach der letzten WP-15-Sitzung zur Änderung des ADR 2021.

Text als WORD-Datei: PI_3_Gefahrguttage_2020_final

Ebenfalls auf der Agenda stehen praxisorientierte Vorträge zu den Themen Verpackungscodierung und Verpackungsmängel sowie den Stellenwert einer Gefahrgutverpackung und deren Prüfzertifikat. Das Lagern und Versenden von Lithiumbatterien und das Bekämpfen unterschiedlicher Brände mit anschaulichen Praxisteilen runden das hochkarätige Programm ab. Den Rahmen bildet eine Fachausstellung zu den Themen Ladungssicherung und Gefahrgut im 3G Technikum. Aussteller können sich hier als kompetente Lieferanten und Dienstleister präsentieren. Entspannte Pausenzeiten lassen genügend Raum für intensive Beratungsgesprächen, persönliches Kennenlernen und den Erfahrungsaustausch.

Die Fuldaer Gefahrguttage richten sich an Gefahrgutbeauftragte, beauftragte Personen sowie sonstige verantwortliche Personen, die mit Gefahrgütern umgehen. Zu den Zielgruppen zählen zudem Sicherheitsbeauftragte, Dozenten, Berater, Behördenvertreter sowie Unternehmen, die gefährliche Güter versenden, transportieren oder lagern.

Den Auftakt des zweitägigen Programms bilden zwei Vorträge von Frank-Georg Stephan. Der Referent ist Mitglied der UNECE-Arbeitsgruppe WP-15 und berichtet unter anderem über die Entwicklung des ADR zum Weltabkommen, geänderte Sondervorschriften, neue Übergangsvorschriften und die Klassifizierung von Stoffen und Gegenständen. Außerdem erklärt er die aktuelle Änderung von Freistellungen vom Regelwerk und stellt Begriffe und Zusammenhänge klar.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen informiert Polizeioberrat a.D. Nobert Eskofier über Verpackung und Kennzeichnung von Gefahrgut. Behandelt werden allgemeine und besondere Verpackungsvorschriften, die Bedeutung der Verpackungscodierung für den Verpacker, der Stellenwert einer Gefahrgutverpackung und deren Prüfzertifikat sowie Hinweise zur richtigen Verpackungskennzeichnung.

Anschließend referiert Olaf Kirchner vom 3G Kompetenzzentrum über das Lagern und Versenden von Lithiumbatterien. In einem Praxisteil geht es um das Sichern der Energiespeicher während des Transports. Außerdem präsentiert Kirchner neue Medien für Unterrichtszwecke im Gefahrgutbereich. Im zweiten Praxisteil dieser Sequenz wird ein neuer Feuer-Lösch-Simulationsanhänger vorgestellt und das Bekämpfen unterschiedlicher Brände demonstriert. Etwa um 17:30 Uhr endet der erste Tag mit Gelegenheit zum Networking und „Get-Together“ in der 3G-Lounge mit Snacks und Getränken.

Der zweite Tag startet um 8:30 Uhr mit zwei weiteren Fachvorträgen von Frank-Georg Stephan zum Thema ADR 2021. Im Vordergrund stehen die Anwendung geänderter und neuer Umschließungsvorschriften, die Änderung von Kennzeichen und in der Dokumentation sowie der Bau, die Zulassung und Prüfung von Gefahrgutumschließungen. Nicht zuletzt erläutert Stephan die Umsetzung geänderter Handhabungsvorschriften und die Anforderungen an Schulungsbescheinigungen der Fahrer. Hinweise zur Überwachung beim Parken und der Umgang mit ADR-Zulassungsbescheinigungen runden das Vormittagsprogramm ab.

Nach dem Mittagessen berichtet Uwe Senkel von der Autobahnpolizei Münster über Verpackungsmängel bei Gefahrgut und deren Folgen mit Beispielen aus der Praxis. In diesem Zusammenhang spricht er auch über Verpackungsarten, Bauartprüfungen, Weichverpackungen und den Gefahrgutaustritt.

Mit einem spannenden Vortrag über die Verpackungsentwicklung als Basis einer stabilen Ladeeinheit bildet Julia Botos von der Duo Plast AG den vorläufigen Schlusspunkt des Nachmittags. Sie spricht über die Ladeeinheit als Basis einer optimalen Ladungssicherung und stellt verschiedene Prüfmöglichkeiten für Ladeeinheiten vor. Im Rahmen eines weiteren Praxisteils wird im 3G Kompetenzzentrum eine ausgewählte Ladeeinheit geprüft. Mit einer Zusammenfassung der Vorträge und der Möglichkeit für Feedback enden die 3. Fuldaer Gefahrgut-Tage.

Die Teilnahme am kompletten Programm kostet 495 EUR zuzüglich 16 Prozent Mehrwertsteuer. Im Preis enthalten sind alle Vorträge, der Besuch der Fachmesse, sowie die Verpflegung inklusive „Come Together“. Kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung und nach der Veranstaltung werden auf Wunsch Teilnahmebescheinigungen ausgestellt.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie weist der Veranstalter darauf hin, dass die Gesundheit aller Teilnehmer die höchste Priorität genießt. Die aktuellen Empfehlungen der Behörden einschließlich der Hygienevorschriften und Abstandsregeln werden mit großer Sorgfalt befolgt.

Zudem setzt das 3G Kompetenzzentrum die neue Bakterien- und Virenschutzfolie von Marotech ein, die zur effektiven Bekämpfung der Corona-Viren dient. Es handelt sich um eine transparente, selbstklebende 3D-Folie zum dauerhaften Schutz (Wirksamkeit bis zu einem Jahr) von Oberflächen gegen Viren und Bakterien. Mit der Virenschutzfolie können u.a. Empfangstresen, Haltegriffe, Handläufe, Treppengeländer, Tische, Fenstergriffe sowie viele andere Kontaktflächen geschützt werden.

Die Virenschutzfolie senkt nach Feststellung von Eurovir Hygiene-Labor die Virenlast sofort, da bei Kontamination über 80 Prozent der Viren und Bakterien an der Kontaktfläche nicht anhaften können und sofort weg sind. Nach einem kurzen Zeitraum sind dann bis zu 99,98 Prozent der Keime deaktiviert. Die Bakterien- und Virenschutzfolie hat einen dauerhaft wirksamen Schutz gegen mehr als 99 Prozent aller Viren und Bakterien, ist leicht zu reinigen und unbedenklich bei Hautkontakt.

Das „3G Europäisches Kompetenzzentrum für Ladungssicherung“ bündelt die Bereiche Innovation, Wissen und Prüfung zur Förderung der Verkehrssicherheit auf allen Ebenen der Wirtschaft unter einem Dach. Weitere Informationen zum „3G“ sind im Internet zu finden unter www.3G-Ladungssicherung.de, im Netzwerk für Ladungssicherung www.lasiportal.de und bei den Initiatoren www.marotech.de.

 

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