Zum Herunterladen bitte anklickenAugsburg, 27. August 2010 – Fernab von jedem Hafen stapeln sich ab 2011 Überseecontainer im GVZ Region Augsburg. Das mittelständische Logistikunternehmen Kloiber GmbH mit Sitz in Petershausen und München-Riem reichte die Baupläne für eine Containerlogistikanlage ein. Die Fläche von 40.000 m2 liegt direkt an der A8 und grenzt an das geplante Umschlagterminal für kombinierten Verkehr.

Rund zehn Millionen Euro investiert das im Landkreis Dachau ansässige Familienunter-nehmen Kloiber in eine Logistikanlage für den Umschlag im kombinierten Verkehr, die mit einem ersten Teil bereits 2011 in Betrieb geht. Als einer der führenden Containerlogistiker Bayerns bezieht das Unternehmen in unmittelbarer Nachbarschaft zum geplanten Terminal für kombinierten Verkehr im GVZ Region Augsburg Position. Reedereien und Schienenoperateure profitieren zukünftig im Schnittpunkt wichtiger Verkehrsverbindungen von einem Containerdepot mit allen Zusatzleistungen für Be- und Entladung, Lagerung, Reparatur, Wäsche und Trucking inklusive öffentlicher Betriebstankstelle. „Als wichtiger Baustein ressourcenschonender Transportkonzepte wird der kombinierte Verkehr und damit der Bedarf an Containerlogistik in den kommenden Jahren zunehmen“, prognostiziert Geschäftsführer Ferdinand Kloiber.

„Auf unserer Suche nach strategisch günstigen Standorten im Hinterlandverkehr der Seehäfen hat uns Augsburg vor allem mit seinem maritimen Potenzial an Ladung und der starken Wirtschaftskraft überzeugt.“ Mitte der achtziger Jahre ist das 1934 gegründete Transportunternehmen in die Containerlogistik eingestiegen und übernimmt derzeit mit rund 100 eigenen Fahrzeugen und 20 Subunternehmern Vor- und Nachläufe vom Containerbahnhof München-Riem, Nürnberg-Hafen und Ulm. Kloiber führt direkte Straßentruckings zu den Nord-, Süd- und Westhäfen durch und bedient auch die Binnenhäfen Deggendorf, Regensburg und Kelheim. Dabei übernimmt das Unternehmen im kombinierten Verkehr vom Container über Wechselbrücken bis hin zu Trailer und Tanks alle Arten von Ladeeinheiten. Zusatzdienste wie Depothaltung, Reinigung und Reparatur oder Lagerung von Ladeeinheiten sowie die gesamte Auftragsabwicklung mit transportrelevanten Papieren, Verzollung und Avis beim Kunden ergänzen das Angebot.

Als Familienunternehmen in dritter Generation und Teilnehmer am Umweltpakt Bayern nimmt Kloiber die Verantwortung für nachfolgende Generationen sehr ernst. An den bisherigen Standorten optimierte das Unternehmen mit Photovoltaikanlage, Blockheizkraftwerk, regenerativen Kraftstoffen und Waschwasseraufbereitung seinen Energie- und Ressourceneinsatz. Ähnliches ist auch in Augsburg geplant. Das entspricht der grünen Idee des GVZ Region Augsburg, das mit klaren Leitbildern ökologische und ökonomische Ziele unterstützt. Seit dem Spatenstich im September 2007 sind von 61 Hektar Nutzfläche auf 112 Hektar Bruttofläche – mit einem überdurchschnittlichen Grünanteil von 35 Prozent – bereits 42 Prozent vermarktet. Logistikimmobilien von GKM Hörnlein, der Hermes Logistik Gruppe für Expressdienste und der Honold Logistik Gruppe sind in Betrieb. Größter Investor ist der Immobilienentwickler Prologis, der auf einer Fläche von 93.000 m2 einen Logistikpark mit Hallenflächen für Logistikdienstleister und Serviceanbieter betreibt. Mercedes Benz errichtet auf 45.000 m2 ein modernes Nutz-fahrzeuge-Center. Weitere zehn Hektar Fläche sind für das bimodale Terminal reserviert, das voraussichtlich 2011 in die Bauphase geht.

Datei als WORD-Dokument: 2010-08-27-GVZ_PM-Kloiber_FINAL

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