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Quelle: Rainer Sturm / pixelio.de

Oberkirch, 15. März 2007 – Die COS GmbH präsentiert auf der CeBIT in Hannover ein einzigartiges Datenmanagement-Projekt, mit dem die Baden-Württembergische Forstverwaltung ab August den kompletten Informationsaustausch zwischen Holzernte und –Vermarktung neu organisieren wird. Ziel ist, die relevanten Daten der geernteten Stämme direkt vor Ort mit Handheld Computern zu erfassen und per Mobilfunk an die zentrale Oracle-Datenbank der Landesverwaltung Baden-Württemberg in Kornwestheim zu übermitteln. Von dort werden die Informationen 78 regionalen SQL-Datenbanken zur Verfügung gestellt, die der Vermarktung des geernteten Holzes dienen. Im Rahmen des Projektes wird COS rund 1.200 Handheld Computer von Psion Teklogix mit eigener Software versehen und die Datenübergabe an den einzelnen Schnittstellen sicherstellen. Zum Einsatz kommt dabei insbesondere das COSware-Modul „Mobile Solutions“. Die mobilen Terminals vom Typ Workabout Pro verfügen über das Betriebssystem Windows mobile 6.0. Die COS GmbH stellt aus bei ihrem Partnerunternehmen Psion Teklogix in Halle 006, Stand C43.

Die neue Lösung wird die Arbeitsabläufe der gesamten Holzwirtschaft in Baden-Württemberg vereinfachen und beschleunigen. Betroffen sind mehr als 10.000 Waldstücke zwischen Odenwald und Alpenvorland mit mehreren tausend Revieren. Dort werden die zuständigen Förster die Daten aller geernteten Baumstämme ab August mit neuen Handheld Computern erfassen. Zu den relevanten Informationen zählen neben der Holzart die Länge und der Durchmesser der Stämme, die Nummer des Waldstücks sowie die GPS-Positionsdaten. Verschiedene Stämme werden nach Sorte und Lage zu Verkaufseinheiten – so genannten Losen – zusammengefasst.

 

Die im mobilen Terminal erfassten Daten werden in regelmäßigen Abständen per GPRS an die zentrale Oracle-Datenbank der Landesverwaltung Baden-Württemberg in Kornwestheim übertragen und dort permanent gesichert. Von Kornwestheim werden die Informationen an 78 regionale Standorte mit SQL-Datenbanken übermittelt. Dort stehen sie dann den verschiedenen Vertriebsorganisationen der Holzvermarktung zur Verfügung. Jedes verkaufte Los kann eindeutig qualifiziert und nach dem Verkauf anhand der hinterlegten Positionsdaten aufgefunden werden.

 

Um das Volumen der übermittelten Daten aus Kosten- und Zeitgründen so gering wie möglich zu halten, werden bei jeder Verbindung nur die Differenzdaten versendet. Dabei soll die Datensicherheit auch bei möglichen Unterbrechungen während der Übertragung – zum Beispiel durch Funklöcher – gewährleistet werden. „Das Ziel ist, ein revisionssicheres System zu erstellen, mit dem zu jeder Zeit 100 Prozent aller Daten sicher übertragen und gespeichert werden“, erläutert Johannes Bitsch, Geschäftsführender Gesellschafter und zuständiger Projektleiter der COS GmbH.

Weitere Informationen unter www.cosonline.de/cosware-von-a-bis-z/mobile-loesungen-in-der-logistik/

 

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Hintergrund: COS

Die COS GmbH ist ein Software- und Beratungshaus, das sich auf leistungsfähige IT-Lösungen in den Bereichen Logistik, Fuhrpark, Instandhaltung und Werkstatt konzentriert. Das Unternehmen besteht seit 1982 und hat seinen Sitz in Oberkirch – etwa 10 Kilometer nördlich von Offenburg.

Insgesamt beschäftigt COS rund 30 Berater, Softwareentwickler und Service-Mitarbeiter. Sie engagieren sich für etwa 700 Kunden aus den Bereichen Transport, Industrie, Handel, Dienstleistung, öffentlicher Verwaltung und ÖPNV.

Über 100.000 Fahrzeuge werden mit Produkten der Marke „COSware“ verwaltet oder gesteuert. Mehr als 500.000 weitere Objekte werden mit Hilfe der Lösungen von COS verwaltet, disponiert und instandgesetzt – darunter Geräte, Maschinen, Flurförderzeuge, Container und Gebäude. COS steht für „Computersysteme, Organisation und Softwareentwicklung“.

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