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Der auf die Stahlbranche spezialisierte Logistikdienstleister Becker & Co. aus Neuwied hat seine Prozesse mit Hilfe der Telematiklösung von Trendfire weitgehend digitalisiert.

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Sieben Standorte, 280 Mitarbeiter und 114 eigene Lkw: Der vor allem für die Stahlindustrie tätige Logistikdienstleister Becker & Co. gehört zu den kapitalstarken Unternehmen seiner Branche, wobei einer der wichtigsten Posten in keiner Bilanz erscheint: Die rund 140 fest angestellten Berufskraftfahrer sind angesichts des Fachkräftemangels ein entscheidender Wirtschaftsfaktor, zumal sie bei Becker & Co. sehr qualifizierte Zusatzaufgaben übernehmen.

Scannen im Fahrerhaus

Dazu gehört seit wenigen Monaten das Digitalisieren der Ablieferbelege mit den dafür angeschafften Dokumenten-Scannern. „Damit haben wir das Papierauf-kommen bereits drastisch reduziert“, berichtet Dirk Blechinger, der bei Becker & Co. die Disposition verantwortet. Noch liege die Quote der gescannten Papiere zwar noch bei unter 80 Prozent, aber bis zum Ende des Jahres sollten die Quittungen restlos im Fahrerhaus digitalisiert werden. Bis alle Kunden auf einen Lieferschein in Papierform verzichten können, seien die mobilen Scanner „eine sehr gute Lösung“.

Dahinter steckt das herstellerunabhängige Telematiksystem roadlox von Trendfire. Die Lösung ist bei Becker & Co. bereits seit 2014 im Einsatz. Die Fahrer arbeiten mit handelsüblichen Android-Smartphones oder Tablets, die mit der Telematik-App roadloxDriver ausgerüstet sind. „Wir haben uns für Tablets von Samsung entschieden, die sich seit über drei Jahren im harten Alltag bewähren“, sagt Projektleiter René Höfner. Die Geräte zeigen am Display die neu eingehenden Touren und starten nach deren Empfangsbestätigung automatisch die Truck-Navigation.

Erheblicher Zeitgewinn

Für den Fahrer unsichtbar ist die ebenfalls im Fahrzeug verbaute Telematikeinheit „trendbeeTruck“, die nicht nur die aktuellen Positionsdaten und Fahrzustände dokumentiert, sondern auch die Daten des digitalen Tachografen ausliest. „Allein das automatische Fernauslesen und Archivieren der Daten aus mehr als 100 Tachografen bringt unseren Werkstattmitarbeitern einen erheblichen Zeitgewinn“, sagt Blechinger, der mit der Robustheit der Telematikeinheiten sehr zufrieden ist.

Innerhalb von drei Jahren gab es bei mehr als 100 Fahrzeugen lediglich eine Handvoll Service- und Wartungsfälle. „In diesen wenigen Fällen haben wir von Trendfire immer sehr kurzfristig Ersatzgeräte erhalten“, betont der Dispositionsleiter und ergänzt: „Wenn man mit einem deutschen Hersteller mit eigener Fertigung kooperiert, hat man als Kunde klare Vorteile –  wie zum Beispiel direkte Ansprechpartner, schnelle Reaktionszeiten und fünf Jahre Garantie auf die Telematikeinheiten.“

Die von Trendfire selbst entwickelten Telematikeinheiten sind direkt am FMS/CAN-BUS des Lkw angeschlossen und senden die gesammelten Daten via Mobilfunk in das hochverfügbare Rechenzentrum von Trendfire nach Karlsruhe. Die Disponenten können das System wahlweise über das webbasierte Trendfire-Telematikportal oder über ein Transport-Managementsystem bedienen. Bei Becker & Co. wird OnRoad von BNS schon seit vielen Jahren eingesetzt. „Die Schnittstelle zwischen OnRoad und roadlox wurde im Rahmen der dreimonatigen Einführungsphase durch BNS und Trendfire programmiert“, erinnert sich Höfner, der mit dem reibungslosen Verlauf des Projekts sehr zufrieden war.

Flexibel anpassbar

Über die Schnittstelle können die via Transport-Managementsystem erstellten Touren direkt aus der Disposition an roadlox beziehungsweise die jeweiligen Fahrer-Tablets gesendet werden. Danach werden sie von den Fahrern Schritt für Schritt abgearbeitet, wobei die Telematik-App roadloxDriver den exakten Ablauf vorgibt. „Die App ließ sich sehr flexibel an unseren Workflow beziehungsweise an unsere Bearbeitungsreihenfolge anpassen“, betont Blechinger. Als Sonderwunsch ließ man sich von Trendfire einen optionalen Vertriebshinweis für Fahrer programmieren. „Unsere Fahrer sind viel häufiger bei unseren Kunden vor Ort als unser Außendienst“, begründet Höfner diese Maßnahme. „Mit der Hinweis-Funktion können Fahrer ohne großen Aufwand ihre relevanten Beobachtungen melden, die sich ein Vertriebskollege einmal genauer ansehen sollte.“

Subunternehmer mit im Boot

Dank der Telematik-App können auch die Lkw von Subunternehmern nahtlos in das mobile Auftragsmanagement integriert werden. „Rund 30 Fahrer von Subunternehmern verfügen bereits über die App, die sie eigenständig auf ihren eigenen Smartphone installieren können“, berichtet Blechinger, der dadurch hohe Kosten für weitere Hardware spart. Auftragsmanagement und -dokumentation, Kommunikation und die Ortung der Fahrzeuge über das Smartphone stehen der Disposition für die Zeit des Auftrags zur Verfügung.

Lückenlos dokumentiert

Teil der Telematik-der App ist auch der Tourenbereich, der den Fahrern eine gute Übersicht über alle wichtigen Informationen zu den Haltestellen gibt – angefangen bei der Adresse bis hin zu Packstücken, Lademitteln und Lieferscheinen. Während der Tour wird jeder Sendungsstatus per Knopfdruck dokumentiert und in Echtzeit ins Transport-Managementsystem  zurückgemeldet, so dass jeder Auftrag lückenlos dokumentiert wird. Aus der Halterung entfernt wird das Tablet nur, wenn dessen Kamera zum Fotografieren beschädigter Ware benötigt wird. Auch die Aufforderung zum Scannen der Ablieferquittung erhalten die Fahrer über das Tablet.

Ebenfalls zum Standard von roadloxDriver gehört das Kommunikationsmodul, mit dem die Disponenten per Knopfdruck Nachrichten an einzelne, gruppierte oder alle Fahrer  senden können. „Damit können wir zum Beispiel schnell ermitteln, welche Fahrer am kommenden Samstag für einen Sondereinsatz zur Verfügung stehen“, erklärt Blechinger. Gleiches gelte für das Versenden neuer Arbeitsanweisungen, die im Tablet gespeichert werden und längst das frühere Fahrer-Handbuch aus Papier abgelöst haben.

Polizei überzeugt

Neben der Disposition profitiert aber auch die Personalabteilung von roadlox, denn die Telematiklösung errechnet für alle Fahrer aus den vorhandenen Positionsdaten und Zeitwerten eine akkurate Spesenabrechnung. Für das Finanzamt lässt sich zudem eine jährliche Daten-CD mit den monatlichen Spesendaten erstellen.

Ein weiterer großer Vorteil der Lösung besteht in der Spurverfolgung inklusiver der tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten und Uhrzeiten. „Anhand der exakten Aufzeichnungen haben wir sogar schon einen Bußgeldbescheid abgewendet“, sagt Höfner. Im besagten Fall ging es um eine Verkehrszone mit zeitlich befristetem Tempolimit, die der betroffene Lkw nachweislich erst nach Fristende durchfahren hatte. „Mit roadlox haben wir der Polizei nachgewiesen, dass sich unser Fahrer ordnungsgemäß verhalten hat“, so Höfner.

Gerechte Fahrerbewertung

Fazit: Mit der Telematiklösung ist Becker & Co. ein großes Stück auf dem Weg zu Logistik 4.0 vorangekommen. Die viel beschworenen Vorteile der Digitalisierung sind in dem zum thyssenkrupp Konzern gehörigen Unternehmen greifbar. Dennoch will man sich hier mit den bisher erzielten Erfolgen noch nicht zufrieden geben. Zu den nächsten Zielen gehört die Nutzung der Fahrerbewertung von Trendfire, die neben dem Spritverbrauch und dem Fahrverhalten auch die Topographie und Einsatzschwere der gefahrenen Strecken einbezieht. Die Lösung ist bereits bei anderen Kunden von Trendfire erfolgreich im Einsatz und muss bei Becker & Co. nur noch aktiviert werden.

 

Hintergrund: Becker & Co.. GmbH

Die Becker & Co.. GmbH ist ein international agierender Logistikdienstleister mit rund 280 Beschäftigten. Das im Jahr 1961 gegründete Unternehmen befasst sich mit der Durchführung von Güterkraftverkehr sowie logistischen und speditionellen Dienstleistungen im In- und Ausland. Die zum thyssenkrupp Konzern gehörende Spedition bietet ein breites Spektrum an Dienstleistungen in den Bereichen Lkw-Transporte, Seefracht, Luftfracht, Bahnverkehre und Kontraktlogistik.

Zu den Spezialisierungen des Unternehmens zählen Komplett- und Teilladungs-verkehre im Nah- und Fernverkehr für die Stahlbranche, die Becker & Co. vorrangig mit rund 100 eigenen Sattelzügen durchführt. Neben dem Stammsitz in Neuwied verfügt Becker & Co. über sechs weitere Standorte in Bochum, Duisburg, Hagen, Krefeld, Leverkusen und Radebeul.

Weitere Infos unter www.becker-und-co.de.

 

Hintergrund: Trendfire Technologies GmbH

Trendfire Technologies hat sich auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb von herstellerunabhängigen Telematiklösungen für die Logistikbranche spezialisiert. Sämtliche Hard- und Softwareprodukte für das umfangreiche Auftrags- und Flottenmanagement werden durch eigene Ingenieure am Standort Böblingen in enger Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt und in Süddeutschland produziert. Damit bietet Trendfire als einziger Telematikanbieter aus einer Hand eine selbst entwickelte Komplettlösung mit einer einmaligen Vielfalt an Funktionen in höchster Qualität. Vor diesem Hintergrund garantiert Trendfire eine kompetente und detaillierte Beratung sowie eine maximale Investitionssicherheit. Seit der Gründung im Jahr 2003 wächst das Unternehmen beständig und beschäftigt mittlerweile über 30 Mitarbeiter.

Weitere Infos unter www.trendfire.com.

 

Pressekontakte:

Trendfire Technologies GmbH KfdM – Kommunikation für den Mittelstand
Johannes Klietsch (Marketing und Kommunikation)
Herrenberger Straße 56
D-71034 Boeblingen
Tel.: +49 7031 30488 71
E-Mail: johannes.klietsch@trendfire.com
Marcus Walter
Sudetenweg 12
D-85375 Neufahrn
Tel.: 08165 / 999 38 43
Mobil: 0170 / 77 36 70 5
E-Mail: walter@kfdm.eu

 

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