Die Herbert Voigt GmbH & Co. KG gilt als einer der Pioniere im Bereich der Videoüberwachung. Gemeinsam mit DIVIS entwickelte man Lösungen für den Stückgut-Umschlag, die Lagerlogistik und die Personenzutrittskontrolle.

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Alles wissen, was passiert: Dieser Vision kommt die Herbert Voigt GmbH & Co. KG schon ziemlich nah. Das gilt zumindest für die Geschehnisse auf den eigenen Betriebsgeländen einschließlich der Umschlag- und Logistikhallen. Grundlage bilden die mehr als 1.000 Überwachungs-Kameras, die der in Neumünster beheimatete Spediteur im Innen- und Außenbereich an Ladetoren, Hauswänden und Masten montiert hat.

Jede Kamera produziert rund um die Uhr Bilder und sendet diese an eine lokale Datenbank. Ausgewertet und strukturiert werden die gewaltigen Informationsmengen durch die Systemlösung CargoVIS, die ebenso wie die Kameras von DIVIS stammt. „Mit DIVIS verbindet uns eine langjährige Partnerschaft und einige gemeinsame Produktentwicklungen, die speziell für uns maßgeschneidert wurden“, berichtet Katharina Warlies, die bei Voigt die Bereiche Versicherung und Immobilienmanagement verantwortet.

Hochauflösende Optiken

CargoVIS wird bei Voigt im Stückgut-Umschlag, in der Lagerlogistik sowie für die Personenzutrittskontrolle eingesetzt – und zwar in unterschiedlichen Ausprägungen: In der Umschlaghalle sind die Kameras immer den Hallen-Scannern zugeordnet, die sich gerade im Sichtbereich der hochauflösenden Optiken befinden. Jeder Barcode-Scan beziehungsweise jede Sendungsnummer wird auf diese Weise mit aktuellen Videoaufnahmen der Ware verknüpft. Die Verbindung zwischen Scanner und Kamera wird durch den Scan eines am jeweiligen Hallentor befestigten Barcodes hergestellt. Dieser Handgriff muss vom Mitarbeiter nur einmal zu Beginn seiner Tätigkeiten im Arbeitsbereich ausgeführt werden. Danach werden alle gescannten Sendungen automatisch der betreffenden Kamera zugeordnet.

Die für 2018 geplante neue Umschlaghalle von Voigt wird über eine vollautomatische Ansteuerung der jeweils „richtigen“ Kameragruppe verfügen. Dabei wird jeder Barcode-Scanner separat geortet und der Kameragruppe im jeweiligen Hallenabschnitt zugeordnet. Ohne weiteres Zutun durch den Mitarbeiter wird damit bei jedem Scan die Kamera „mit Blick“ auf die jeweilige Ware zugeordnet, und deren Bilder mit der Sendungsnummer verknüpft. „Von der vollautomatischen Variante versprechen wir uns einen weiteren Produktivitätsgewinn“, meint Warlies, die von der Wirtschaftlichkeit der Videoüberwachung überzeugt ist. „Allein im Warenumschlag recherchieren wir mit CargoVIS mehrmals täglich nach Sendungen“, stellt die gelernte Speditionskauffrau fest. Dabei gehe es „nicht selten um Warenwerte im sechsstelligen Bereich“.

Such-Terminals für Fahrer

Ein typischer Anwendungsfall sind nicht auffindbare Güter im Warenausgang. Dies passiert zum Beispiel dann, wenn statt einer exakten Sendungs-Bezeichnung im Frachtbrief nur der Begriff „Ware“ eingetragen ist. „Wenn man sich unter der Sendung nichts vorstellen kann, fällt die Suche umso schwerer“, sagt Warlies und ergänzt: „Mit CargoVIS können sich unsere Fahrer im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von der Sendung machen“.

Tatsächlich können die Fahrer bei Voigt selbständig in CargoVIS recherchieren. Dafür wurden in der Halle Such-Terminals aufgestellt, an denen lediglich die entsprechende Sendungsnummer eingegeben werden muss. Sobald auf dem Monitor das Bild der Ware erscheint, können die Fahrer ihre „reale“ Suche fortsetzen – dann meist mit schnellem Erfolg. „Bei den Recherche-Terminals in der Halle sind die Funktionen von CargoVIS aus Gründen des Datenschutzes stark eingeschränkt“, betont Warlies. So sei ein Weiterleiten oder Ausdrucken der Bilder nicht möglich. Gleiches gilt für die „Live-View-Funktion“, die das aktuelle Lagergeschehen zeigt. Umso einfacher sei die Bedienung der Terminals, die von den Fahrern sehr gut angenommen werden. „Die Mitarbeiter im Lager freuen sich, dass sie nun selbständig arbeiten können, während die Kollegen aus dem Büro spürbar entlastet werden“, beschreibt Warlies die Win-Win-Situation.

Einmal um die eigene Achse

Die täglichen positiven Erfahrungen mit CargoVIS führen dazu, dass die Videoüberwachung bei der Belegschaft auf breite Zustimmung stößt. Schließlich erleichtert die Technologie nicht nur das Suchen, sondern auch die Beweisführung gegenüber Kunden, Empfängern und Kooperationspartnern. „Wenn irgendwo in der Lieferkette Ware fehlt, steht man als Spediteur schnell unter Verdacht“, weiß Warlies. Mit der lückenlosen Videoüberwachung könne man jetzt jederzeit nachweisen, in welchem Umfang bestimmte Sendungen das eigene Lager erreicht und wieder verlassen haben. „Mit CargoVIS können die Kollegen die Qualität ihrer Arbeit jederzeit nachweisen und ungerechtfertigte Anschuldigungen schnell aus der Welt schaffen“.

Das klappt bei Voigt nicht nur im Umschlag-, sondern auch in den Logistiklagern, wo eine vereinfachte Variante von CargoVIS zum Einsatz kommt. Dort sind die Kameras nicht mit den Hallenscannern verknüpft, zumal es in diesem Geschäftsbereich naturgemäß weniger Warenbewegungen gibt. Dennoch liefert das System auch hier schnelle Suchergebnisse, denn bei Voigt sind die Warengruppen bestimmten Regalgängen zugeordnet. So kann man sich bei der Recherche auf die Bilder der jeweiligen Kamera konzentrieren. „Die zeitliche Eingrenzung erfolgt über die Einträge auf den Packzetteln, die von den Mitarbeitern routinemäßig mit einem Zeitstempel versehen werden“, erklärt Holger Matzen, der einen der Logistikstandorte von Voigt verantwortet. Außerdem habe man sich noch einen Trick einfallen lassen, damit jede Ausgangs-Palette bei einer späteren Suche von allen Seiten betrachtet werden kann. „Unmittelbar vor dem Verladen dreht der Mitarbeiter den Hubwagen samt Palette einmal um die eigene Achse, damit die am Tor montierte Kamera alle vier Seiten der Ware erfasst“, so Matzen.

Fit für AEO

Der dritte Einsatzbereich von CargoVIS betrifft die Personenzugangskontrolle. Diese ist Bestandteil der AEO-Zertifizierung, über die Voigt seit 2013 verfügt. In diesem Zuge verlangt die Zollbehörde, dass jede Ein- und Ausfahrt beziehungsweise jeder Zutritt zum Gelände lückenlos dokumentiert und zehn Jahre archiviert wird. Für diesen Zweck hat Voigt an allen Standorten ein Zutrittskontrollsystem von Dormakaba installiert, dass via Schnittstelle an CargoVIS angebunden ist.

Vor dem Betreten erhält jeder Besucher eine Zugangskarte mit einem sechsstelligen Code und RFID-Chip, mit dem sich je nach Berechtigung bestimmte Türen öffnen lassen. Bei jedem Öffnen generiert die Lösung einen Datensatz mit Zeitstempel, Besuchercode und Ort, so dass später zu jedem Vorgang das zugehörige Bild der entsprechenden Kamera gefunden werden kann. „So können wir den Zollbehörden auf Anfrage nicht nur die Namen, sondern auch Fotos der Besucher liefern“, erklärt Katharina Warlies.

Fazit: Die Videoüberwachung ist für die Herbert Voigt GmbH & Co. KG in allen Bereichen ein unverzichtbares Werkzeug für Qualitätssicherung und Effizienz – und die damit gewonnene Transparenz sorgt bei Mitarbeitern, Kunden und Partnern für klare Verhältnisse.

 

Hintergrund: Herbert Voigt GmbH & Co. KG

Die Herbert Voigt GmbH & Co. KG ist ein international tätiger Logistikdienstleister mit umfangreichen Aktivitäten in den Geschäftsbereichen Spedition und Warehouse Solutions. Das im Jahr 1933 gegründete Familienunternehmen beschäftigt heute rund 400 Mitarbeiter und wird in dritter Generation inhabergeführt.

Der Bereich Spedition erstreckt sich auf Ladungsverkehre sowie Paket- und Stückgut-Sendungen. Dafür steht am Stammsitz in Neumünster eine 8.500 Quadratmeter große Umschlagshalle sowie ein eigener Fuhrpark zur Verfügung. Durch den Anschluss an führende Transportnetzwerke ist Voigt per Land, See oder Luft weltweit unterwegs. Als Gesellschafter von DHL-Voigt International und Elvis bietet Voigt den Anschluss an führende internationale Speditionsnetzwerke.

Im Bereich Warehouse Solutions reicht das Leistungsspektrum von der Lagerung über die Versandabwicklung bis hin zu vielfältigen Value Added Services. Darunter fallen unter anderem die Qualitätskontrolle im Wareneingang, das Konfektionieren, Auszeichnen und Umpacken von Waren, die Retourenabwicklung, die Entnahme von Proben oder der Displaybau. In Neumünster und Parchim bewirtschaftet Voigt eigene Lagerhallen mit einer Gesamtfläche von 142.000 Quadratmetern.

 

Hintergrund: DIVIS

Die Deutsche Industrie Video System GmbH (DIVIS) ist ein inhabergeführtes mittelständisches Familienunternehmen mit rund 50 Mitarbeitern und rund 400 Kunden in 18 europäischen Ländern. Der Technologieanbieter mit Sitz in Bordesholm entwickelt und realisiert aus einer Hand komplexe Videoüberwachungslösungen für Speditionen, KEP-Dienstleister und Logistikdienstleister.

Die Systemlösung ParcelVIS dient der Sendungsverfolgung auf bandgesteuerten Sortieranlagen und wurde speziell für Paketdienstleister (KEP) entwickelt, während CargoVIS für palettierte Warensendungen in der Stückgutlogistik konzipiert wurde. Zu den weiteren Produkten zählen DamageVIS zur einfachen Dokumentation von Schäden an Warensendungen, ProfileVIS zum Analysieren und Optimieren logistischer Abläufe und StoreVIS für das Abwickeln von Retoure-Sendungen.

DIVIS ist 2002 aus einem Management-buy-out hervorgegangen, bei dem der heutige Geschäftsinhaber und Geschäftsführer Thomas Kroll 100 Prozent der Geschäftsanteile übernommen hat.

 

Pressekontakte:

Deutsche Industrie Video System GmbH KfdM – Kommunikation für den Mittelstand
Malin Kroll
Leitung Marketing
Eiderhöhe 1
24582 Bordesholm
Tel.: +49 (0)4322 88 66-51
E-Mail: Malin.Kroll@divis.eu
www.divis.eu
Marcus Walter
Sudetenweg 12
D-85375 Neufahrn
Fon: 08165 / 999 38 43
Mobil: 0170 / 77 36 70 5
E-Mail: walter@kfdm.eu

 

 

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