Quelle: OPUS//G. Die Bilder stehen mit den drei nebenstehenden Links zum Herunterladen bereit.

Das Landmaschinen-Handelsunternehmen LVD Bernard Krone verwaltet rund 40.000 Ersatzteile für die eigene Werkstatt, 15 Filialen sowie die regionalen und internationalen Kunden mit dem Lagerverwaltungssystem OPUS//WMS.

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Bilder Teil 3

Vom Einzugsfingerlager bis hin zum Riemenverbinder ist hier alles vorrätig: Die hohe Lieferbereitschaft für Landmaschinen-Ersatzteile der LVD Bernard Krone GmbH mit Sitz im Emsland hat sich bis über die Landesgrenzen hinaus herumgesprochen. “Für viele regionale und internationale Kunden sind wir die erste Anlaufstelle, wenn es um den schnellen Teileversand geht”, sagt Reinhold Wellen, der bei LVD Krone das Ersatzteilwesen verantwortet. Besonders während der Erntesaison müssten reparaturbedingte Ausfallzeiten von Landmaschinen möglichst gering gehalten werden.

Wachsende Anforderungen

Mit 15 eigenen Vertriebs- und Service-Niederlassungen in Niedersachen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat sich LVD Bernard Krone auf diese Aufgabe spezialisiert. Um den wachsenden Anforderungen an die Ersatzteilversorgung gerecht zu werden, entschied man sich 2016 für den Bau eines eigenen Ersatzteil-Logistikzentrum mit rund 40 Arbeitsplätzen. Das vorhandene Zentral-Ersatzteillager in Meppen-Nödike platzte aus allen Nähten und wurde den Ansprüchen nicht mehr gerecht.

In einer Bauzeit von nur neun Monaten entstand in Bawinkel für insgesamt gut drei Mio. EUR auf einem 30.000 Quadratmeter großen Grundstück eine 700 Quadratmeter große Werkstatt und eine knapp 3.800 Quadratmeter große Logistikhalle. Sie bietet Platz für bis zu 40.000 Ersatzteilpositionen. Für die Einlagerung stehen ein Hochregallager mit 2.200 Stellplätzen und Fachbodenregale mit 10.000 Lagerplätzen bereit.

Überzeugender Eindruck

Von Bawinkel aus werden die regionalen Niederlassungen und Kunden im Nachtsprung mit einem eigenen Sprinter beliefert, der pro Tour rund 20 Abladestellen abfährt und dabei rund 500 Kilometer zurücklegt. Hinzu kommen die per Paketdienst verschickten Sendungen für die weiter entfernten Kunden und Niederlassungen. Insgesamt umfasst der tägliche Versand rund 5.000 Pickpositionen.

Schon vor dem Baubeginn hatten sich Reinhold Wellen und sein Team in einem Auswahlprozess für das Lagerverwaltungssystem OPUS//WMS von OPUS//G aus Jork entschieden. “Neben den Funktionalitäten der Software überzeugte uns vor allem der persönliche Eindruck des gesamten Teams”, erinnert sich Wellen. Von Anfang an habe man seitens OPUS//G einen festen Ansprechpartner gehabt, der das Projekt über die gesamte Laufzeit begleitet.

Modernste Lagerführung

OPUS//WMS sollte an das vorhandene ERP-System AMS Arista von C.O.S. angeschlossen werden, das LVD Bernard Krone bereits seit vielen Jahren einsetzt. “Am alten Standort haben wir noch ohne Warehousemanagementsystem gearbeitet und die notwendigsten Funktionen über AMS Arista abgedeckt”, erklärt Lagerleiter Rainer Loxen. Das Ersatzteil-Logistikzentrum sollte jedoch von Anfang an alle Anforderungen modernster Lagerführung erfüllen, und zum Beispiel auch Bedarfsanalysen für eine Optimierung des Bestandsmanagements zulassen.

Als spezialisiertes Kernmodul der OPUS//SUITE deckt OPUS//WMS sämtliche Bereiche der Lagerführung ab. Als bestandsführendes System steuert und überwacht OPUS//WMS alle Lagerprozesse, Transporte, den jeweiligen Stand der Auftragserfüllung sowie die Bereitstellung. Am Anfang der Prozesse steht der Wareneingang, bei dem zunächst der Lieferschein gescannt und mit den vorhandenen Bestellungen im ERP-System verglichen wird. Stimmt beides überein, erzeugt OPUS//WMS Barcode-Etiketten für Lieferschein und Paletten, die dann in der Regel zu einem der fünf Packplätze gebracht und dort vereinnahmt werden. “Falls jedoch die gesamte Ware für einen Kunden oder eine Filiale vorbestimmt ist, lenkt OPUS//WMS die Palette direkt in den Warenausgang”, stellt Loxen fest. Eine weitere Ausnahme gilt für Artikel, die für die Fachbodenregale zu groß sind und deshalb zum Hochregallager beordert werden.

Bei Bedarf übersteuert

An den Packplätzen verteilen die Lagermitarbeiter die Ware von der Palette in verschieden große Lagerkästen, wobei jeder Kasten in mehrere Fächer unterteilt werden kann. Jedes dieser Fächer wird beim Einrichten mit einem Barcode versehen und beim Einlagern per Scanner mit der Ware “verheiratet”. Während dieses Vorgangs erkennt OPUS//WMS, ob ein bereits angelegter Artikel vom Lieferanten lediglich mit einer neuen Teilenummer versehen wurde und vermerkt dies im Artikelstamm. Gleiches gilt für bereits angelegte Artikel, die später in Form eines Kits zusammen mit anderen Teilen eingelagert werden sollen. “Auf diese Weise können wir eine konsequente FIFO-Strategie verfolgen und verhindern das Bilden von Dubletten”, sagt Wellen.

Im nächsten Schritt empfiehlt OPUS//WMS für jeden Kasten einen Platz in einem der Fachbodenregale. Dieser wird am Display der mobilen Scanner angezeigt und kann bei Bedarf vom Mitarbeiter “übersteuert” werden. Auf diese Weise können verschiedene Lagerbereiche definiert werden, in denen zum überwiegenden Teil chaotisch, zum Teil aber auch nach Produktgruppen sortiert eingelagert wird. “Diese Differenzierung brauchen wir zum Beispiel für die Hydraulikteile, die sich nicht eindeutig anhand der Teilenummern identifizieren lassen”, erklärt Loxen.

Hohe Lieferbereitschaft

Im Warenausgang verbessert OPUS//WMS die Prozesse durch die wegeoptimierte Steuerung der Kommissionierer, die neben dem Scanner von einem mobilen Drucker begleitet werden. Dieser dient zum Erstellen von Etiketten für Kleinstteile wie Federn oder O-Ringe, die für den Versand in kleine Tüten verpackt werden. Jeder Pick-Vorgang wird in OPUS//WMS registriert und kann später im Leitstand ausgewertet werden, um weiteres Optimierungspotenzial zu erkennen.

Die sich mit jeder Ein- und Auslagerung ändernden Warenbestände gleicht OPUS//WMS im 20-Sekunden-Takt mit dem ERP-System ab, um die dort eingehenden Bestellungen mit korrekten Daten verarbeiten zu können. Sobald für einen Artikel der hinterlegte Mindestbestand erreicht wird, erzeugt das ERP-System automatisch einen Bestellvorschlag. Dabei achtet LVD Bernard Krone traditionell auf eine sehr hohe Lieferbereitschaft. “Zum Beginn der Saison haben wir 70 Prozent aller benötigten Teile am Lager”, betont Wellen. Kundenzufriedenheit sei für das Unternehmen wichtiger als eine maximale Umschlagshäufigkeit. Dennoch wolle man das Bestandsmanagement künftig weiter optimieren. Damit die dafür in OPUS//WMS hinterlegten Algorithmen zum Zuge kommen, müssten jedoch erst einmal die Bewegungsdaten der ersten zwei Jahre vorliegen.

Keine unlösbaren Probleme

Bis es soweit ist, werden im Ersatzteil-Logistikzentrum von LVD Bernard Krone noch viele Pakete gepackt und so manche Prozess-Optimierung vorgenommen werden. Der weiteren Zusammenarbeit mit OPUS//G sehen Reinhold Wellen und Rainer Loxen dabei sehr zuversichtlich entgegen: “Aus unser bisherigen Erfahrung wissen wir, dass es für das Team von OPUS//G keine unlösbaren Probleme gibt, was uns zu jeder Zeit ein gutes und sicheres Gefühl gibt.”

 

Hintergrund: LVD Bernard Krone GmbH

Die LVD Bernard Krone GmbH ist ein Landmaschinen-Handelsunternehmen, das in drei Verkaufsgebieten mit insgesamt 15 Niederlassungen aktiv ist. Traditionelles Hausgebiet ist das Emsland mit der Grafschaft Bentheim und dem angrenzenden Osnabrücker Land. Darüber hinaus ist das Familienunternehmen am Standort Zorbau (Sachsen-Anhalt) und in Norddeutschland (Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern) vertreten.

Die Geschichte des Unternehmens reicht bis auf das Jahr 1906 zurück. Heute beschäftigt LVD Bernard Krone 310 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Umsatz von 129 Mio. EUR erwirtschafteten. Zum Produktsortiment zählen die Geräte und Maschinen von John Deere, Krone, Horsch, Rauch, Trioliet, Kotte, Kröger, Lemken, Tebbe und Thaler. Neben dem Vertrieb bietet LVD Bernard Krone weitreichende Service- und Reparatur-Dienstleistungen in eigenen Werkstätten. LVD steht für “Landtechnik Vertrieb & Dienstleistungen”.

 

Hintergrund: OPUS//G

Die OPUS//G – Objektorientierte Programmierung und Systemtechnik GmbH ist ein inhabergeführtes Softwarehaus mit Sitz in Jork bei Hamburg. Hauptprodukt des 1998 gegründeten Unternehmens ist die Logistiksoftware Opus-Suite, die von namhaften deutschen Unternehmen zur Steuerung intralogistischer Aufgaben wie zum Beispiel  Warehousing, Materialhandling, Produktion und Transport eingesetzt wird. Sechs einzelne Module greifen bei der Opus-Suite ineinander: Tourenplaner (TPL), Yard-Manager (YMS), Transportleitsystem (TLS), Warehouse-Management-System (WMS), Manufacturing-Execution-System (MES) und der Logistik-Leitstand (LLS). Die Module bilden ein mächtiges Werkzeug zur Planung und Überwachung sämtlicher Logistikprozesse. Das System verbindet die Vorteile einer Standardsoftware mit denen einer Individuallösung und lässt sich schnell und absolut sicher an jede Veränderung anpassen.

Das 20köpfige Team von OPUS//G besteht aus Logistik- und Projektfachleuten, IT-Spezialisten und Softwaredesignern. Fast alle bei OPUS//G beschäftigten Entwickler und Projektleiter besitzen einen ingenieur-wissenschaftlichen Hochschulabschluss. Die meisten Mitarbeiter haben bereits während ihrer Ausbildung ein Externat bei OPUS//G absolviert. Das Unternehmen pflegt intensive Kontakte zu Forschung und Lehre.

Infos unter www.opus-g.com.

 

Pressekontakte:

OPUS//G Objektorientierte Programmierung und Systemtechnik GmbH KfdM – Kommunikation für den Mittelstand
Johannes Hahn
Vertriebsleiter
Höhen 19
21635 Jork
Tel.: +49 (0)4142 – 81111 16
E-Mail: johannes.hahn@opus-g.com
Marcus Walter
Sudetenweg 12
D-85375 Neufahrn
Fon: 08165 / 999 38 43
Mobil: 0170 / 77 36 70 5
E-Mail: walter@kfdm.eu

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