Mit der M3 App von Dr. Malek Software erhält Pabst Transport automatisierte Statusmeldungen sowie die aktuellen voraussichtlichen Ankunftszeiten und entlastet damit Fahrer und Disponenten.

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Ankunft Kunde, Laden fertig: So oder ähnlich klingen typische Statusmeldungen, die von Telematiksystemen vorgegeben und vom Fahrer am jeweiligen Bordrechner oder Smartphone „nur noch“ angeklickt werden sollen. Wird jeder neue Status aktiv gemeldet, dann haben Disponenten den perfekten Überblick über die laufenden Touren. Soweit die Theorie. In der Praxis tun sich Trucker jedoch schwer, jede Zustandsveränderung gewissenhaft per Touchscreen oder Mini-Tastatur zu dokumentieren.

Fahrerbelange ernst genommen

Diese Erfahrung machte auch die Pabst Transport GmbH & Co. KG aus Gochsheim, die seit 2012 schon mehrere Telematiklösungen getestet hat. „Unsere Fahrer wollen sich auf das Fahren und weniger auf unsere internen Datensysteme konzentrieren“, berichtet Andreas Wagner, der bei Pabst den Bereich IT und Organisation verantwortet. Im Interesse eines guten Betriebsklimas nimmt der fränkische Logistikdienstleister die Belange seiner über 300 Fahrer sehr ernst und reagiert mit Verständnis auf die eher ablehnende Haltung gegenüber den zusätzlichen manuellen Eingaben.

Dennoch wollte man bei Pabst nicht auf aktuelle Statusmeldungen verzichten und wandte sich an den langjährigen Softwarelieferanten Dr. Malek Software. So entstand die Idee einer vollautomatischen Lösung für das Übermitteln von Statusänderungen, die ohne Fahrereingriff funktioniert. Das neue System sollte sich nahtlos in die vorhandene Softwarelandschaft einfügen. Seit 2009 nutzt Pabst das Transportmanagementsystem M3 von Dr. Malek Software, das vor vier Jahren um die Telematiklösung M3 App ergänzt wurde. „Wir wollten die M3 App mit Automatik-Modus“, so Wagner, der seine Software- und Systemlieferanten schon oft vor neue Herausforderungen gestellt hat.

Gute Basis

Die M3 App verfügte mit der integrierten Navigation, Spurverfolgung und Geofencing schon von Haus aus über die besten Voraussetzungen für die gewünschte Weiterentwicklung. Die für Android-Tablets oder -Smartphones konzipierte Software bietet eine mobile und standardisierte Auftragsabwicklung für alle Arten des Straßengütertransports. Die Telematiklösung stellt auf Basis individueller Prozesse den Austausch aller relevanten Daten zwischen Auftraggeber, Disponent und Fahrer sicher. Im Sammelgut- und Kurierdienstbereich bietet sie eine packstückgenaue Vorholung und Zustellung, die wahlweise mit oder ohne Barcodescannung funktioniert. Verwaltet werden die M3 Apps zentral über die M3 Plattform.

Der neu entwickelte Automatik-Modus für die M3 App nutzt das im Tablet integrierte GPS-Modul, das kontinuierlich die aktuellen Fahrzeugpositionen liefert und somit eine durchgängige Spurverfolgung auf der M3 Plattform ermöglicht. Die Positionsdaten werden mit den Tourdaten verknüpft, die aus dem Transportmanagementsystem M3 an die Fahrer-Tablets übertragen werden.

Status nach Farben

Lediglich das Eintreffen der Tourdaten auf dem Tablet muss jetzt noch manuell vom Fahrer bestätigt werden. Von da an funktioniert der Ablauf automatisch: Der Fahrer sieht am Display eine Liste aller Stationen mit der geplanten Reihenfolge und startet mit dem ersten Auftrag. „Auf die Navigationsfunktion der M3 App haben wir verzichtet, weil unsere Fahrer ihre eigenen Systeme bevorzugen“, erklärt Wagner. Vor diesem Hintergrund muss die Automatikfunktion der M3 App auch völlig unabhängig von der Navigationslösung funktionieren.

Sobald der Lkw die erste Be- oder Entladestelle erreicht, wird dies durch die integrierte Geofencing-Funktion erkannt. Der Sendungsstatus wechselt dann automatisch auf „Ankunft“, was nicht nur dem Fahrer, sondern auch dem Disponenten unmittelbar angezeigt wird. Dieser verfügt über einen hochkant installierten 24″-Kontrollbildschirm, an dem er bis zu 60 Touren überblicken kann. Der grafische Fahrzeugeinsatzplan von M3 differenziert die verschiedenen Sendungsstatus mit unterschiedlichen Farben.

Bewusst ausgeblendet

Parallel dazu berechnet und überwacht M3 die voraussichtliche Ankunftszeit (ETA), indem die aktuelle Position mit den Tourdaten abgeglichen wird. Zusätzlich wird die ETA dem Disponenten im M3 Monitor angezeigt. Gerät der Plan durch ein Überschreiten der Fahr- oder Wartezeiten in Gefahr, generiert M3 automatisch einen Alarm. „Gemeldet werden ausschließlich die drohenden Verspätungen bei der unmittelbar folgenden Be- oder Entladestelle, damit sich die Disponenten auf die relevanten Vorkommnisse konzentrieren und frühzeitig reagieren können“, betont Wagner. Die weiteren möglichen Auswirkungen auf den späteren Tourverlauf werden bei Pabst bewusst ausgeblendet. Es komme schließlich immer wieder vor, dass Verspätungen im Laufe des Tages wieder aufgeholt werden können.

Sobald der Fahrer die aktuelle Be- oder Entladestelle verlässt, wird die jeweilige Tourposition zuverlässig und automatisch als „erledigt“ gekennzeichnet. Der Status wechselt dann ohne manuellen Eingriff auf „Abfahrt“, so dass die gesamte Verweildauer bei der Be- oder Entladestelle erfasst und archiviert wird. Somit dienen die Daten nicht nur der Disposition, sondern auch für spätere statistische Auswertungen. „Neben den vielen Vorteilen der digitalen Auftragsabwicklung entsteht auch ein deutlicher Mehrwert durch die Analyse der gesammelten Daten“, stellt Wagner fest.

Weiteres Potenzial

Sichtbar werden die Auswirkungen der neuen Lösung aber vor allem in der täglichen Zusammenarbeit: „Durch die Automatikfunktion der M3 App werden unsere Fahrer und Disponenten spürbar entlastet“, berichtet Wagner. Durch die zuverlässiger Arbeitsweise der Technik könne „auf viele telefonische Nachfragen verzichtet werden“. Dadurch hätten die Disponenten wieder mehr Zeit für die persönliche Kontaktpflege mit den Fahrern, was sich positiv auf das Betriebsklima auswirke.

Auf zusätzliche Statusmeldungen für Beginn und Ende der Be- oder Entladung verzichtet Pabst. Diese müssten von den Fahrern manuell erfasst werden, denn diese Ereignisse können durch Geofencing nicht automatisch erkannt werden. „Zur Zeit würde sich dieser Aufwand nicht lohnen, weil langen Wartezeiten an den Rampen kein Thema bei uns sind. Sollte sich dies ändern, würden wir mit den entsprechenden Kunden Standgelder vereinbaren und deren Berechnung mit der M3 App automatisieren“, sagt Wagner, der die Prozessschritte mit Dr. Malek Software bereits definiert hat. „Wenn wir zum Beispiel ein Standgeld ab einer Wartezeit von 30 Minuten berechnen, würde das System zehn Minuten vorher den Kunden benachrichtigen, so dass dieser noch reagieren kann“, plant Wagner. Die M3 App bietet somit auch für die Zukunft noch weiteres Verbesserungs-Potenzial.

 

Hintergrund: Pabst Transport

Pabst Transport ist ein im Jahr 1953 gegründetes Familienunternehmen, das bereits in der dritten Generation inhabergeführt ist. Der Logistikdienstleister verfügt über rund 25.000 Quadratmeter überdachte Lagerfläche und einen eigenen Fuhrpark mit aktuell rund 300 Lkw. Die Leistungen decken alle Teilbereiche der Logistikkette ab, angefangen bei der Beschaffungslogistik über die Distributionslogistik bis hin zur Lagerung. Das Unternehmen mit Sitz im unterfränkischen Gochsheim beschäftigt 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die einen jährlichen Umsatz von rund 60 Millionen Euro erwirtschaften.

Weitere Infos unter www.pabst-transport.de.

 

Hintergrund: Dr. Malek Software GmbH

Die Dr. Malek Software GmbH ist spezialisiert auf Entwicklung, Pflege und Vertrieb von Speditions- und Logistiksoftware, Telematiklösungen sowie Webservices für Transportunternehmen, Speditionen, Industrie und Handel. Das Dresdner Unternehmen bietet die gesamte Softwarepalette bis hin zu selbst entwickelten Telematik-, Business Intelligence- und Lagerverwaltungslösungen aus einer Hand – das gilt gleichermaßen für lokal installierte Programme und Cloudcomputing-Lösungen. Hauptprodukt des Softwarehauses ist die unter “.NET“ entwickelte Speditionssoftware M3 Logisticware. Die Referenzliste des inhabergeführten Unternehmens umfasst rund 900 aktive Kunden. Dr. Malek Software beschäftigt über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Infos unter www.dr-malek.de.

 

Pressekontakte:

Dr. Malek Software GmbH KfdM – Kommunikation für den Mittelstand
Dr. Hermann Malek
Palaisplatz 4
D-01097 Dresden
Tel. +49 (0)351 8143 220
E-Mail: malek@dr-malek.de
Marcus Walter
Sudetenweg 12
D-85375 Neufahrn
Tel.: +49 8165 999 38 43
E-Mail:  walter@kfdm.eu

 

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