Transporte von Nutzfahrzeugen erfordern in der Regel Ausnahmegenehmigungen, deren Auflagen nicht immer eingehalten werden. Quelle: 3G.

Fulda, 19. Oktober 2017 – Am 7. November findet in Fulda die “1. Europäische Fachtagung über Sondertransporte” statt, die sich den rechtlichen und technischen Voraussetzungen für den Transport von Nutzfahrzeugen und den erforderlichen Ausnahmegenehmigungen widmet. Hintergrund sind die zunehmenden Anforderungen an das Beantragen der Genehmigungen und die gehäuft auftretenden Diskrepanzen beim Einhalten und Kontrollieren der gesetzlichen Auflagen. Zwischen 8:45 und 17:00 Uhr wird das Thema aus Sicht des Verkehrsministeriums sowie von Praktikern und Juristen aus Belgien, Frankreich und Polen international beleuchtet. Neben sechs fundierten Fachvorträgen steht auch die Vorstellung eines Nutzfahrzeug-Transports auf dem Programm. Ort der Veranstaltung ist das „3G Europäisches Kompetenzzentrum Ladungssicherung“, das nicht nur über Schulungsräume, sondern auch über die notwendigen Event-Flächen für praktische Vorführungen verfügt. Mit der Veranstaltung richtet sich das 3G an Fuhrpark- und Versandleiter, Transportunternehmer, Mitarbeiter von Genehmigungsbehörden und Polizisten. Für die ersten 35 Teilnehmer ist die Veranstaltung kostenfrei. Regulär beträgt die Tagungsgebühr 198 EUR.

Text als WORD-Datei: PI_ 1_Europäische_Fachtagung_Sondertransporte

Das Programm startet mit einem Praxis-Vortrag über die “Möglichkeiten, Risiken und Grenzen von Fahrzeugaufbauten für den spezifischen Transport von Nutzfahrzeugen”. Referent ist der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Straßenverkehrsunfälle Michael Katzer. Der Diplom-Ingenieur arbeitet für die DEKRA Automobil GmbH. Anschließend informiert Mario Döring, Lehrbeauftragter und Verkehrssicherheitsreferent im 3G, über „Rechtliche und technische Anforderungen an Nutzfahrzeugtransporte aus Sicht der Exekutive.“

Der dritte Vortrag beleuchtet die Verwaltungsvorschriften zu § 46 StVO für die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen. Als Referenten konnte das 3G Regierungsrat Thomas Herkens vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gewinnen. Der Volljurist zeigt auf, welche Voraussetzungen für den Transport von Nutzfahrzeugen in der Praxis erfüllt werden müssen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgt eine Live-Präsentation eines Nutzfahrzeugtransports in der 3G Event Halle durch Michael Katzer und Mario Döring. Das anschließende Nachmittags-Programm widmet sich bis etwa 15:15 Uhr den Übermaßen beim Transport von Nutzfahrzeugen und beleuchtet ausgewählte straßenverkehrsrechtliche Anforderungen aus belgischer, französischer und polnischer Sicht. In jeweils halbstündigen Sequenzen sprechen hierzu die Rechtsanwälte Sabine Perquy-Forke aus Brüssel, Monique Stengel aus Paris sowie Pawel Gugala aus Warschau. Alle Referenten sind deutschsprachig.

Ein entspanntes „Come Together“ und interessante Fachgespräche mit Erfahrungsaustausch bilden den Schlusspunkt der ersten Europäischen Fachtagung über Sondertransporte. Kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung. Auf Wunsch werden nach der Veranstaltung Teilnahmebescheinigungen ausgestellt.

Das „3G Europäisches Kompetenzzentrum für Ladungssicherung“ bündelt die Bereiche Innovation, Wissen und Prüfung zur Förderung der Verkehrssicherheit auf allen Ebenen der Wirtschaft unter einem Dach. Weitere Informationen zum „3G“ sind im Internet zu finden unter www.3G-Ladungssicherung.de, im Netzwerk für Ladungssicherung www.lasiportal.de und bei den Initiatoren www.marotech.de.

 

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