Die Karl Sackmann GmbH setzt seit 2015 konsequent auf Ladekrane von HMF, die den Baustoff-Transporteur neben ihrer Optik vor allem durch Leistung überzeugen.

Text als WORD-Datei: HMF_Sackmann

Bilder_Sackmann_Teil_1

Bilder_Sackmann_Teil_2

Bilder_Sackmann_Teil_3

Ginge es nach Dominik Scherb, dann würde sich der autonom fahrende Lkw niemals durchsetzen. Der gelernte Berufskraftfahrer liebt seinen Job hinter dem Steuer. Seit 2014 gehört der 24jährige zum Team der Karl Sackmann GmbH, die sich mit 17 Lkw auf Baustofftransporte spezialisiert hat. Scherb fährt einen dreiachsigen Scania V8 mit Pritschenaufbau, Zweiachs-Hänger und HMF-Ladekran vom Typ 2530 L. Mit zwei großflächigen seitlichen Airbrush-Bildern, Frontschutzbügel, Chromfelgen und dem in verschiedenen Braun- und Beige-Tönen lackierten Armaturenbrett ist der gepflegte Truck eine auffällige Erscheinung.

Gutes Preis-Leistungsverhältnis

“Wir legen viel Wert auf ein gutes Aussehen unserer Lkw, und da spielt auch der Ladekran eine wichtige Rolle”, bestätigt Firmenchef Simon Sackmann. Durch die innenliegenden und damit gut geschützten Schlauch- und Rohrführungen sowie der kompakten Bauweise passe der heckseitig montierte Langarm-Kran “perfekt zum Gesamtbild des Fahrzeugs”. Allein die Äußerlichkeiten seien “bei der Kaufentscheidung aber nicht ausschlaggebend” gewesen, versichert der Unternehmer, der sich die Geschäftsführung mit seiner Schwester teilt.

Der HMF 2530 L ist ein besonders schneller und robuster Kran mit dem besten Verhältnis von Hubkapazität zu Eigengewicht in seiner Kranklasse. Der ferngesteuerte Kran ermöglicht durch sein fein abgestimmtes Hauptsteuerventil einen schnellen und intensiven Betrieb in Kombination mit einer sehr präzisen Bedienung. Zusätzlich ermöglicht die Fernbedienung das direkte Anschlagen von Lasten und der Bediener behält die Last immer im Blick. Zu den Hauptargumenten für HMF zählten jedoch “das gute Preis-Leistungsverhältnis, die hervorragende Verarbeitung und vor allem das Standsicherheitssystem EVS”, betont Sackmann, der die meiste Zeit selbst am Lenkrad sitzt und EVS aus eigener Erfahrung kennt.

Platz auf engen Baustellen

EVS steht für „Electronic Vehicle Stability“ und ermöglicht zu jeder Zeit das sichere Arbeiten mit der der Umgebung möglichen maximalen Hubkapazität. Dabei messen zwei hochsensible elektronische Sensoren permanent die aktuelle Situation des Fahrzeuges und reduzieren bei Bedarf die Geschwindigkeit. Das System arbeitet völlig unabhängig von der Stützbeinweite und erlaubt demnach auch das Arbeiten mit eingezogenen Auszugskästen. “Auf den Baustellen wird es immer enger, so dass wir die Stützbeine oft nicht voll ausfahren können. Hier kann das EVS-System seine Vorteile voll zur Geltung bringen und liefert auch bei widrigen Umständen sehr gute Leistung”, erklärt Scherb, der auch schon mit Kranen anderer Hersteller gearbeitet hat.

Ein weiterer großer Vorteil von EVS sei, dass beim Prüfen der Standsicherheit automatisch der aktuelle Ladezustand in die Rechnung einbezogen werde. Auf diese Weise kann der Kranbediener die Ladung gezielt als Gegengewicht einsetzen und damit die Reichweite des Krans deutlich erhöhen. “Dadurch kommen bei uns zum Teil auch HMF-Ladekräne zum Einsatz, die auf den ersten Blick überdimensioniert sind”, erklärt Sackmann. Als Beispiel bringt er den von ihm selbst gefahrenen Scania-Zug mit zweiachsigem Motorwagen und einem Langarmkran vom Typ HMF 1820 K. Dieser Kran wäre eigentlich viel zu groß für das Fahrzeug, denn der zweiachsige Motorwagen bietet weniger Standsicherheit als der Dreiachser von Dominik Scherb. Doch “durch das gezielte Platzieren der Last auf der Pritsche können wird die Leistung des Krans voll nutzen”, so Sackmann.

15 Jahre im Einsatz

Von der EQC-Oberflächenbehandlung der lackierten Oberflächen (s. Kasten) aller HMF-Krane erwartet sich der Unternehmer ein dauerhaft gutes Erscheinungsbild ohne Nachlackieren. Zudem sind alle Hydraulikkomponenten Zink-Nickel behandelt, damit sie den strengen 720 Stunden-Salznebelsprühtest nach EN/ISO 9227 bestehen. Die Krankomponenten entsprechen damit der Korrosionsklasse C4 für den Marineeinsatz. “Das sind gute Voraussetzungen, denn bei uns müssen die Kräne zwei Lkw-Fahrgestelle oder rund 15 Jahre lang durchhalten”, betont Sackmann, der pro Jahr in zwei neue Lkw investiert.

Bei sämtlichen Um- und Aufbauten vertraut seine Firma seit 30 Jahren auf die Fahrzeugbau Seidler GmbH & Co. KG. Der Fahrzeugbau-Fachbetrieb und HMF-Partner mit Sitz in Achern-Önsbach produziert und montiert Sonderaufbauten auf Lkw-Fahrgestellen sowie Anhängerfahrgestelle für verschiedene Aufbauten und Ausführungen. “Seidler baut uns die Fahrzeuge exakt nach unseren Wünschen und Vorstellungen”, so Sackmann, den auch der Service seines Lieferanten überzeugt: “Bei Seidler wird uns auch abends oder am Samstag schnell und unbürokratisch geholfen.”

Kontakt über Seidler

Über den Fahrzeugbaubetrieb kam schließlich auch der Kontakt zu HMF zustande. Vor rund drei Jahren hat sich Seidler für HMF als Kranhersteller entschieden und hat damit bereits viele Kunden überzeugt – so auch die Karl Sackmann GmbH: “Wir setzen jetzt konsequent auf HMF”, bekennt Simon Sackmann, der seinen Fuhrpark seit 2015 Schritt für Schritt auf die skandinavischen Ladekrane umstellt.

 

Hintergrund: Das EQC-Verfahren

Das EQC-Verfahren besteht aus vielen sorgfältig durchgeführten Fertigungsstufen. Nach dem Sandstrahlen, Entfetten und Reinigen erfolgt die ZetaCoat-Vorbehandlung. Diese bildet mikroskopische Verbindungen, die den Lack mit großer Kraft auf der Oberfläche festhält. Ein Abblättern des Lacks oder andere Beschädigungen werden damit wirksam und dauerhaft vermieden. Danach wird der Pulverlack in einer Dicke von 80 und 120 μm aufgetragen. Damit wird jede mikroskopische Rauheit der Oberfläche abgedeckt und lange Zeit gegen Korrosion geschützt. Anschließend trocknet das lackierte Bauteil im Ofen, wobei die Temperatur kontinuierlich kontrolliert wird. Das gewährleistet eine gleichmäßige Oberfläche mit einer starken Haftung und langjährige Farbechtheit. Die hochwertige Oberflächenbehandlung von HMF entspricht den strengen dänischen Umweltanforderungen.

 

Hintergrund: Karl Sackmann GmbH

Die Karl Sackmann GmbH ist ein international tätiges Transportunternehmen, dessen Geschichte bis auf das Jahr 1952 zurückreicht. Die Firma mit Sitz in Achern hat sich auf den Transport von Baustoffen und Schüttgütern im Nah- und Fernverkehr spezialisiert und wird bereits in dritter Generation inhabergeführt. Die Geschäftsführung teilen sich Simon Sackmann und seine Schwester Fabiola Storz. Mit Hans, Markus und Nico Sackmann sowie Vanessa Storz sind vier weitere Familienmitglieder im Unternehmen aktiv.

Insgesamt beschäftigt die Spedition rund 20 Mitarbeiter und verfügt über einen Fuhrpark mit 2 Sattelzügen und 15 Baustoff-Gliederzügen, von denen 11 Fahrzeuge mit einem Ladekran ausgestattet sind. Wartungs- und Reparaturarbeiten führt das Unternehmen in der eigenen Fachwerkstatt aus. Den überwiegenden Teil des Umsatzes erwirtschaftet Sackmann bereits seit den 50er Jahren mit dem Baustoffhersteller Kronimus, einem führenden Produzenten von Betonsteinen mit Sitz in Iffezheim. Weitere Infos unter www.sackmann-transporte.de.

 

Hintergrund: HMF-Ladekrane GmbH

HMF ist ein Premium-Hersteller von Ladekranen mit Sitz in Dänemark. Das im Jahr 1945  gegründete mittelständische Unternehmen bietet ein breites Programm hochwertiger Krane für jede Hebeaufgabe. Die Produkte werden weltweit mehr als 50 Länder exportiert. Seit 1988 ist HMF mit der HMF Ladekrane und Hydraulik GmbH auch in Deutschland vertreten. Die Krane zeichnen sich durch hohe Sicherheitsreserven, eine benutzerfreundliche Bedienung, ein niedriges Eigengewicht sowie eine große Hubkapazität aus.

Das patentierte „HMF InfoCenter“ sammelt in Kombination mit einer Funkfernsteuerung alle Informationen der Überwachungs- und Sicherungssysteme des Krans: Dabei sichert das von HMF entwickelte EVS-System die Stabilität des Fahrzeugs, während das RCL Sicherheitssystem den Kran vor Überlast schützt. Die deutsche Niederlassung von HMF verfügt über rund 120 Partnerbetriebe, die vor Ort den Kundenservice gewährleisten. Das Unternehmen ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000.

 

Pressekontakte:

HMF Ladekrane & Hydraulik GmbH KfdM – Kommunikation für den Mittelstand
Olaf Fiedler
Gustav-Rau-Strasse 20
D-74321 Bietigheim-Bissingen
Telefon: +49 (0) 71 42 – 77 11 0
E-Mail: fiedler@hmf-ladekrane.de
www.hmf.dk
Marcus Walter
Sudetenweg 12
D-85375 Neufahrn
Fon: 08165 / 999 38 43
Mobil: 0170 / 77 36 70 5
E-Mail: walter@kfdm.eu

 

Sprache wählen:      

Anwenderberichte