Visual_DTC

Zum Herunterladen der Bilder als ZIP-Datei (Teil 1 von 2) bitte Anklicken. Den Link zum 2. Teil der Bilder finden Sie nebenstehend. Quelle: Honeywell

Der Logistikdienstleister DTC setzt im Hallenumschlag auf mobile Computer von Honeywell vom Typ CK71 mit hochauflösender Kamera und der Software DamageLog für ein integriertes Schadensmanagement. Lieferant der Lösung ist Norlan.

Text als WORD-Datei: Honeywell_NORLAN_DTC

Teil 2 der Bilder: Bilder_DTC_Teil_2

Mehr Schäden denn je: Beim Logistikdienstleister DTC sieht man diese Bilanz nicht mit Schrecken, sondern mit Zuversicht. Schließlich geht es hier nicht um selbst verursachte Schäden, sondern um die schnell und lückenlos dokumentierten Mängel an Stückgutsendungen im Wareneingang.

Als Kooperationspartner von drei Stückgut-Netzwerken bewegt DTC pro Monat 120.000 Packstücke. Sichtbare Beschädigungen an der Ware oder der Verpackung müssen dem Versandpartner bereits eine Stunde nach dem Ende der Entladung mitgeteilt und mit drei Fotos bewiesen werden. „Wird diese Frist nicht eingehalten, muss der Versandpartner den Schaden nicht anerkennen“, stellt Peter Wedig fest, der bei DTC den IT-Bereich verantwortet.

Robust und langlebig

Bei jährlich rund 400 Schäden im Wareneingang ist das rechtzeitige, effiziente und vollständige Dokumentieren deshalb von großer wirtschaftlicher Bedeutung. In der Hektik des frühmorgendlichen Warenumschlags im Stückgut-Hub von DTC war das frühere Verfahren an seine Grenzen gestoßen. Für jeden Schaden musste eigens eine Kamera herbeigeholt und Fotos erstellt werden. Anschließend musste die Kamera wieder zurückgebracht werden. Danach mussten die Bilder manuell auf den Server übertragen und von einem Sachbearbeiter im Büro einzeln der jeweiligen Sendungsnummer zugeordnet werden. „Dieser Prozess war sehr umständlich, zeitaufwändig und entsprechend kostspielig“, erinnert sich Wedig. Zudem seien manche Schäden angesichts des hohen Aufwands erst gar nicht aufgenommen worden.

Vor diesem Hintergrund suchten die Nürnberger im Jahr 2014 eine Lösung für ein möglichst einfaches, klar strukturiertes und schnelles Dokumentieren von Schäden. Peter Wedig wandte sich an den Systemintegrator Norlan, mit dem DTC bereits seit 2004 zusammenarbeitet. So stammen auch die 47 bei DTC eingesetzten mobilen Honeywell-Computer für die Hallenscannung sowie die zugehörige W-LAN-Infrastruktur von Norlan. Allein in den vergangenen zwei Jahren hatte Norlan 17 mobile Computer vom Typ CK71 geliefert, um bei DTC vor allem den wachsenden Bedarf nach Hallenscannern zu decken. „Nur fünf der neu angeschafften CK71 dienten als Ersatz für Scanner der älteren Generation, die extrem robust und langlebig sind“, stellt Wedig fest. Bisher sei er „mit Honeywell und Norlan sehr zufrieden“ und es habe „noch keinen Anlass gegeben, einen anderen Lieferanten in Betracht zu ziehen“.

Problemlos eingeführt

Die 17 neuen Hallenscanner vom Typ CK71 können nicht nur scannen, sondern auch fotografieren. Die integrierte 5-Megapixel-Kamera verfügt über Autofocus und LED-Blitzlicht. „Die Kamera war für uns der Schlüssel für eine effiziente und schnelle Schadensdokumentation, die der Lagermitarbeiter jetzt komplett selbständig und ohne Zusatzgerät durchführen kann“, erklärt Wedig. Als einzige Ergänzung musste das CK71 um eine schlanke App mit der Bezeichnung „DamageLog“ ergänzt werden, die den Lagermitarbeiter sicher durch den Prozess der Schadensdokumentation führt. Norlan hat die Software in die bei DTC genutzte Terminal-Emulation Telnet integriert. „Insgesamt dauerte die Implementierung nur wenige Wochen und verlief völlig reibungslos“, so Wedig.

Das CK71 mit DamageLog verkürzt den Prozess der Schadensdokumentation auf nur wenige Minuten. Wenn eines der im Wareneingang eintreffenden Packstücke eine sichtbare Beschädigung aufweist, kann der Lagermitarbeiter den Prozess direkt am CK71 durchführen. Zum Starten der Schadensdokumentation wird zunächst ein spezieller Barcode gescannt, der sich auf einem so genannten „Tableau“ befindet. Dabei handelt es sich um eine laminierte Papierliste mit acht Barcodes, die für die verschiedenen Schadensarten stehen. Unterschieden werden hier zum Beispiel die Sachverhalte „Packstück aufgerissen“, „Inhalt läuft aus“ oder „Packstück eingedrückt“.

Einfach zugeordnet

Danach wird die Applikation „DamageLog“ am CK71 geöffnet, der Barcode des beschädigten Packstücks gescannt und das erste Foto des Schadens erstellt. Nach einer Sichtkontrolle kann das Bild gespeichert oder verworfen werden. Anschließend können weitere Fotos erstellt und der Vorgang abgeschlossen werden. „Wir erstellen gemäß den Anforderungen der verschiedenen Stückgut-Netzwerke mindestens drei Schadensbilder“, erläutert Wedig. DamageLog erstellt für jedes Bild automatisch einen Dateinamen, der sich aus der Sendungsnummer und der Gerätekennung zusammensetzt. Zudem werden die Fotos mit Zeitstempel und Statuscode versehen und umgehend per W-LAN an den Webserver übertragen, wo sie den Sachbearbeitern zur Verfügung stehen.

Eine Schnittstelle zum DTC-Transportmanagementsystem Komalog erleichtert hier die Zuordnung der Fotos zu den Sendungen, so dass jede Schadensmeldung schnell geprüft und an den Versandpartner weitergeleitet werden kann. Der gesamte Prozess dauert jetzt weniger als zehn Minuten und entlastet die Mitarbeiter im Lager und im Büro ganz erheblich. „Früher musste jedes Foto manuell einem Packstück zugeordnet werden. Dieser Aufwand gehört jetzt der Vergangenheit an“, beschreibt Wedig. Mit Hilfe von DamageLog würden die Kollegen sehr strukturiert arbeiten und „die Dokumentation von Schäden eigenständig vornehmen, ohne den Arbeitsablauf zu unterbrechen“. Durch das einfache Verfahren sei auch „die Hemmschwelle gesunken, vermeintlich kleine Beschädigungen korrekt zu erfassen“.

Schnell amortisiert

Am Ende des ersten Einsatzjahres von DamageLog zieht Wedig somit eine positive Bilanz. „Die Zahl der dokumentierten Schäden ist deutlich gestiegen, wodurch sich unsere Position bei der Haftung erheblich verbessert hat“. Schon allein dadurch habe sich die Investition bereits innerhalb der ersten neun Monate amortisiert.

 

Hintergrund: DTC

Die Deutsche Transport-Compagnie Erich Bogdan GmbH & Co. KG (DTC) ist ein international tätiger und vernetzter Transport- und Logistikdienstleister mit Hauptsitz in Nürnberg. Das im Jahr 1946 gegründete Unternehmen hat sich auf die Konzeption und Umsetzung von individuellen Logistiklösungen für die produzierende Industrie spezialisiert und nutzt dabei sämtliche Verkehrswege zu Land, Luft und See. Von Lagerlogistik über Versand und Verpackung (auch von Gefahrgut und Metall) bis zur Zollabwicklung bietet DTC alles aus einer Hand.

245 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wickeln monatlich rund 85.000 Sendungen ab und bedienen tägliche Linien- und HUB-Verkehre auf 72 Relationen in 35 europäischen Ländern. Als Kooperationspartner der Stückgut-Netzwerke CTL, VTL und System Alliance betreibt DTC zudem ein Umschlaglager mit einer Fläche von 11.500 Quadratmetern. Hinzu kommen 11.000 Quadratmeter Logistikfläche und 4.700 Quadratmetern Logistikfläche mit Hochregal.

 

Hintergrund: Norlan GmbH

Die Norlan GmbH hat sich auf die Systemintegration von Auto-ID Anwendungen im Bereich Lager- und Transport-Logistik spezialisiert. Die im Jahr 2004 gegründete Gesellschaft mit Sitz in Neukirchen-Vluyn am Niederrhein ist langjähriger Honeywell-Partner und betreut rund 150 aktive Kunden. Die Geschäftsführung teilen sich die Firmengründer und -inhaber Rainer Babucke, Wenzel Botkus und Frank Verhufen. Das mittelständische Unternehmen beschäftigt acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen einige bereits seit über drei Jahrzehnten im Auto-ID-Bereich aktiv sind. Das schlagkräftige Team erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über zwei Millionen EUR.

 

Hintergrund Honeywell Sensing and Productivity Solutions:

Honeywell Sensing and Productivity Solutions (S&PS) ist ein weltweit führender Anbieter von speziell entwickelten Sensoren, Switches und Steuerungssystemen sowie produktivitätssteigernden Lösungen für unsere hochleistungsfähige Datenerfassungshardware, einschließlich robuster mobiler Computer, Spracherkennungssoftware, Barcode-Scanner, RFID- (Radio Frequency Identification) und Workflow-Drucklösungen. Unsere Produkte kommen bei Anwendern in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automotive, Field Service, Gesundheitswesen, Industrie, Fertigung, Medizin, Einzelhandel, Beschaffung, Test- und Messtechnik sowie Transport und Logistik zum Einsatz. Wir bieten einzigartige Präzision und Beständigkeit für Effizienzsteigerungen, produktivere Betriebsabläufe sowie eine verbesserte Bereitstellung von Kundenserviceleistungen. Weitere Informationen zu den Sensing-Produkten von Honeywell finden Sie unter http://sensing.honeywell.com und zu den Produktivitätslösungen von Honeywell unter http://www.honeywellaidc.com.

Sprache wählen:      

Neue Video Beiträge
Anwenderberichte