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Die drei hochauflösenden Bilder können per Mausklick als ZIP-Datei heruntergeladen werden. Quelle: SVG

Frankfurt/Main, 23.9.2014. Weiterbildung ist Pflicht: Wie bei der Straßenverkehrsgenossenschaft (SVG) geschult wird, darüber können sich Unternehmer und Berufskraftfahrer seit heute ein genaues Bild machen. Die SVG hat in elf Kurzfilmen die Schulungsinhalte ihrer Weiterbildungsangebote für Berufskraftfahrer verfilmt. Neben den Seminarinhalten erfährt man darin auch einiges über die SVG-Schulungsmethoden.

Text als WORD-Datei: PM_SVG_BKF_Schulungsfilme_092014

Nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) müssen Fahrer im Güterkraftverkehr, die beruflich mit einem LKW über 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht unterwegs sind, im fünfjährigen Turnus 35 Stunden Weiterbildung absolvieren. Ob es um die Grundlagen der Ladungssicherung oder wirtschaftliche Fahrweise geht und wie man sich als Fahrer in Gefahrensituationen richtig verhält, Sprit spart ohne zu spät zu kommen oder rechtlich immer auf dem Laufenden bleibt: Die Inhalte der obligatorischen Berufskraftfahrerweiterbildung bieten etwas für jede Anforderung. „Es kommt darauf an, wie Wissen vermittelt wird“, sagt Jörg Rehaag, Leiter Weiterbildung bei der SVG Zentrale in Frankfurt.

„Lernen und Spaß müssen sich nicht ausschließen und aktive Mitarbeit geht vor Frontalunterricht. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Lernerfolg so um ein Vielfaches höher ist“, weiß Rehaag. Deshalb lege man bei der SVG großen Wert darauf, die Teilnehmer aktiv in die Kursgestaltung einzubinden. So könne es den entscheidenden Unterschied ausmachen, wenn etwa in einer Schulung über Notfallmanagement oder Arbeitsschutz die Teilnehmer praktisch trainieren, Unfallsituationen einzuschätzen und richtig zu reagieren. Aber auch wenn es im Seminar „Eco-Training“ um wirtschaftliche Fahrweise geht, steht die Praxis im Vordergrund. Im Training lernen die Teilnehmer die Motordrehzahlen optimal zu nutzen und wie man Wartungskosten für Bremsen und Kupplung senkt oder stressfrei fährt, ohne Fahrtzeiten zu verlängern. Selbst bei vorwiegend theoretischen Themen wie „Pausen mit System“ oder „Alles was Recht ist“ steht Mitmachen in Form von Gruppenarbeit und Diskussionen auf dem Programm.

500 erfahrene Trainer und Moderatoren sind bundesweit in den mehr als 2.000 SVG-Seminaren und -Schulungen für alle Berufsgruppen der Logistik im Einsatz. Über 1.000 Qualifizierungsangebote richten sich allein an Berufskraftfahrer. Jährlich absolvieren rund 80.000 Fahrer die Kurse. Alle BKrFQG-Schulungen der SVG sind im Rahmen des BAG-Aus- und Weiterbildungsprogramms förderfähig. Unternehmen können beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) im Rahmen des Förderprogramms Aus- und Weiterbildung eine Förderung für die Schulungskosten beantragen. (Umfang 2.909 Zeichen, inkl. Leerzeichen)

 

SVG-Schulungsprogramm unter: http://www.svg.de/berufskraftfahrer-aus-und-weiterbildung/weiterbildung-bkrfqg/neu-videos/

 

  • Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Eco-Training
  • Der Fahrer als Imageträger
  • Fahrsicherheit und Technik
  • Fahrsicherheitstraining
  • Ladungssicherung
  • Notfallmanagement
  • Öko Drive Lkw+Bus
  • Pausen mit System
  • Transporter und Lkw bis 7,5t
  • Alles was Recht ist

 

Bildunterschriften (Quelle: SVG):

Bild 1: Jörg Rehaag, Leiter Weiterbildung bei der SVG-Zentrale in Frankfurt.

Bild 2: Praxis vor Frontunterricht: so schult die SVG.

Bild 3: Die SVG-Schulungsteilnehmer am Film-Set waren mit Begeisterung dabei.

 

 

Druckfähiges Bildmaterial erhalten Sie auf Anfrage in der Pressestelle: 069/7919-349

 

 

Hintergrund für die Redaktion

Die Straßenverkehrsgenossenschaft (SVG) ist Beratungs- und Servicedienstleister für die Transport- und Logistikbranche. Zum Produktportfolio zählen unter anderem Aus- und Weiterbildung, Arbeitssicherheit, Fördermittelberatung, europaweite Mautabrechnung und Transportversicherungen in Kooperation mit der KRAVAG sowie Personenversicherungen mit der R+V Versicherung. Die SVG-Gruppe verfügt über mehr als 30 Autohöfe und Tankstellen sowie 22 Fahrschulen, beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und setzt mehr als 500 Moderatoren und Trainer ein. Jährlich schult der SVG-Verbund rund 70.000 Berufskraftfahrer und bereitet mehr als 5.000 Förderanträge für die BAG-Förderprogramme vor. 13.000 Transport- und Logistikunternehmen mit 120.000 schweren Lkw rechnen ein Mautvolumen von rund 800 Millionen Euro über die SVGen ab und mehr als 7.000 Unternehmen nutzten die SVG Tank- und Servicekarten. Die SVGen betreuen insgesamt mehr als 60.000 Verkehrsbetriebe in Arbeitsschutzthemen und über 200.000 Versicherungsverträge bei rund 11.000 gewerblichen Kunden. Gegründet wurde die SVG im Jahr 1947 als eingetragene Genossenschaft. Heute sind rund 8.000 Transport- und Logistikunternehmen als Mitglieder den 17 regionalen Straßenverkehrsgenossenschaften angeschlossen. Sitz der Bundeszentrale ist Frankfurt/M. Die SVG ist Mitglied im Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. und unterstützt folgende Initiativen: Kinder-Unfallhilfe, Doc Stop und die Logistik-Ausbildungsinitiative „Mach was Abgefahrenes“, Logistik Hall of Fame. Mehr unter www.svg.de.

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