In der Festrede spannte Josef Heiß mit den Geschäftsführerkollegen Franz Weiß und Bernhard Reichert den Bogen über 75 Jahre Unternehmensgeschichte.

In der Festrede spannte Josef Heiß mit den Geschäftsführerkollegen Franz Weiß und Bernhard Reichert den Bogen über 75 Jahre Unternehmensgeschichte.

350 Gäste rund um das Logistikzentrum in Raubling

1939 in Hamburg gegründet, mit dem Wirtschaftswunder gewachsen, in den 80ern nach Bayern gezogen und seit 1999 in privater Hand. Die BTK Befrachtungs- und Transportkontor GmbH feiert, als ehemalige Tochter der Aschaffenburger Zellstoffwerke, ihr 75. Jubiläumsjahr. Mehr als 350 Mitarbeiter, Partner und Kunden folgten am 28. Juni 2014 der Einladung nach Raubling zum neu gebauten Logistikzentrum.

„Lo… Was?!“, lachte die sechsjährige Tabea und hüpfte der Frage, was Logistik sei, Richtung Kinderschminken davon. Mehr Interesse zeigten die großen Gäste unter anderem auf Rundgängen durch die 5.500 Quadratmeter große Logistikhalle, die die BTK in ihrem Jubiläumsjahr eröffnet hat. Sie ist der jüngste Meilenstein in der Firmengeschichte. Über ein dreiviertel Jahrhundert spannte Geschäftsführer Josef Heiß den Bogen von Hamburg nach Bayern, von der Olivetti Divisumma zur modernen IT und vom einfachen Frachtführer zum vielseitigen Transportlogistiker. Sein Rückblick begann in den Tagen vor dem zweiten Weltkrieg, als die BTK als Tochterunternehmen der Aschaffenburger Zellstoffwerke Holz und Brennstoff transportierte. Er streifte durch die 60er- und 70er-Jahre, die dem Unternehmen als Abfertigungsspediteur ein Netz von 23 Niederlassungen bescherte und in denen es eine Flotte mit eigenen Binnenschiffen und sogar ein eigenes Flugzeug einsetzte. Seine Rede beschrieb, wie sich die BTK im Zuge der Marktliberalisierung ab 1994 durch den Wegfall der festen Frachttarife dem Wettbewerb stellte, erste konzernfremde Aufträge übernahm und sich im Kundendialog übte. Die Chance zur Unabhängigkeit erhielt das Management 1999 in Form eines Buy-Out. Damit war die BTK in ihrer inhabergeführten Form gegründet.

Heute setzt die BTK eine Flotte von 150 eigenen Sattelzügen ein. Die Leasingfahrzeuge werden im Turnus von drei Jahren ersetzt. Auf der Jubiläumsfeier vergab der für den Fuhrpark zuständige Geschäftsführer Bernhard Reichert per Handschlag den Auftrag für zehn Euro-6- Fahrzeuge von DAF an die Tschann-Nutzfahrzeuge GmbH mit Sitz in Poing bei München. Mit dem Fuhrpark bietet die BTK ihren Kunden Planungssicherheit. Das hat sich in 30 Prozent Umsatzsteigerung in den letzten drei Jahren niedergeschlagen. Aktuell erwirtschaftet das Unternehmen 55 Millionen Euro pro Jahr. „Aber ohne Mitarbeiter geht gar nichts“, betont Heiß und freut sich über die 250 Menschen, die mit ihren Familien für die BTK stehen. Sie bewegen jährlich 1,1 Millionen Tonnen, so viel wie 900.000 VW Golf, in 120.000 Sendungsaufträgen. Aneinandergereiht reichen die Ladungen eines Jahres von Rosenheim bis Toulouse. Die 150 Sattelzüge fahren mit 19 Millionen Kilometern pro Jahr 25-mal die Strecke bis zum Mond und zurück. Dazu hat die BTK das Kerngeschäft der Spedition in den letzten Jahren konsequent mit einem Logistikangebot für die regionale Wirtschaft ergänzt. Dem Neubau des Logistikzentrums für 5,5 Millionen Euro soll mittelfristig ein Verwaltungsgebäude folgen. Olaf Kalsperger, Bürgermeister der Gemeinde Raubling, die vor dem Wegzug nach Rosenheim das erste Büro der BTK beherbergt hat, griff in seiner Ansprache die Menschen als roten Faden auf. „Mit vernünftigen Köpfen auf allen Ebenen des Unternehmens hat die BTK in 75 Jahren viele Hochs und Tiefs überstanden. Wir freuen uns über ein solides und gesundes Unternehmen am Standort.“

Unter den Gästen blickten zahlreiche Mitarbeiter und Kunden auf 30 Jahre BTK zurück. Viele übten sich in Treffsicherheit beim Bogenschießen und erlebten erstmals die toten Winkel eines Lkw aus der Perspektive des Fahrers. Rund die Hälfte ließ sich nach einem Fußmarsch zum Moorbahnhof mit der Bockerlbahn durch die Filze kutschieren, die bis 2006 das ehemalige Torfwerk auf dem heutigen Gelände der BTK bedient hat. Und Punkt 18 Uhr lud zum Ende der Veranstaltung ein Gewitter die Gäste zum WM-Spiel mit Verlängerung und Elf-Meter ins Zelt.

((3.596 Zeichen inklusive Leerzeichen und Überschrift))

Pressemitteilung als WORD-Datei: 2014-07-01-BTK-PI-Jubiläum-FREI

Von links nach rechts Andreas Schober (2. Bürgermeister), die Gemeinderäte Hans Wilhelm und Angelika Ludwig, Olaf Kalsperger (1. Bürgermeister) und Monika Marx (3. Bürgermeisterin)

Von links nach rechts Andreas Schober (2. Bürgermeister), die Gemeinderäte Hans Wilhelm und Angelika Ludwig, Olaf Kalsperger (1. Bürgermeister) und Monika Marx (3. Bürgermeisterin)

 

 

 

 

 

 

 

Mitarbeiter zeigten auf Führungen durch das Logistikzentrum die Kontraktlogistik als jüngstes Standbein der BTK.

Mitarbeiter zeigten auf Führungen durch das Logistikzentrum die Kontraktlogistik als jüngstes Standbein der BTK.

 

 

 

 

 

 

Für mehr Sicherheit auf den Straßen demonstrierte die BTK in Kooperation mit der Academy Fahrschule Wimmer wie viele tote Winkel es am Lkw gibt und simulierten Betrunkenheit am Steuer per Brille und Sackkarre.

Für mehr Sicherheit auf den Straßen demonstrierte die BTK in Kooperation mit der Academy Fahrschule Wimmer wie viele tote Winkel es am Lkw gibt und simulierten Betrunkenheit am Steuer per Brille und Sackkarre.

 

 

 

 

 

 

 

Mit der „Bockerlbahn“ fuhren Gäste ins benachbarte Moor zur Torfarbeiterhütte und zurück.

Mit der „Bockerlbahn“ fuhren Gäste ins benachbarte Moor zur Torfarbeiterhütte und zurück.

 

 

 

 

 

 

 

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