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Bilanz: Rund zwei Jahre nach Einführung des Fuhrparkmanagement – und Dispositionssystems COSware bei REWE und Penny hat die Lösung bei beiden Firmen zu positiven Effekten geführt. Weitere Entwicklungsschritte stehen bevor.

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Schnell sichtbarer Nutzen: Mit diesem Rezept gelang REWE und Penny vor zwei Jahren die Einführung einer komplett neuen Lösung für die Bereiche Fuhrparkmanagement und Disposition. Die Akzeptanz der Mitarbeiter gegenüber der neuen Software galt von Anfang an als kritischer Erfolgsfaktor. „Die Vorteile der Lösung waren für unsere Mitarbeiter zum Glück sofort erkennbar“, erinnert sich der bei Penny in Essen verantwortliche Fuhrparkleiter Michael Dressen. Das Logistikzentrum in der Ruhrmetropole war ebenso wie das REWE-Logistikzentrum in Neudietendorf ein Pilotstandort des Software-Projekts. „Die Software macht uns in der Disposition das Leben wesentlich leichter und führt zu erheblichen Zeit- und Kosteneinsparungen“, stellt auch der für Neudietendorf verantwortliche Fuhrparkleiter Stefan Schäfer fest. Kein Wunder, dass die neue Software von den Disponenten durchweg schnell akzeptiert wurde. Allein in Essen sind sieben Disponenten und ein Teamleiter mit der Tourenbildung beschäftigt. „Geplant wird in drei Schichten – lediglich zwischen Samstag- und Sonntag-Nachmittag herrscht hier Ruhe“, so Dressen.

Verlässliche Prognosen

Jeder der insgesamt 28 Logistik-Standorte des Handels- und Touristikkonzerns arbeitet mittlerweile mit dem neuen Fuhrparkmanagement-System von COS. Eingesetzt werden die Software-Module für Tourenplanung, Controlling und die Frachtkostenabrechnung. Die einheitliche Software erleichtert im Konzern nicht zu letzt auch die Personalplanung. „Am Standort Lahr hatten wir zum Beispiel einen Disponenten, der aus familiären Gründen in die Nähe von Halle umgezogen ist“, erinnert sich Manfred Struwe, der bundesweit den gesamten Penny-Fuhrpark verantwortet. Heute steuert der besagte Disponent die Fahrzeuge am Standort Landsberg. „Zumindest beruflich war die Umsiedlung kein Problem und wir konnten den erfahrenen Mitarbeiter im Unternehmen behalten“, so Struwe weiter.

Ein weiterer Vorteil von COSware ist die gewonnene Transparenz über den gesamten Lieferprozess. Die Rollcontainer und Paletten werden bei REWE und Penny mit Hilfe von Handscannern und dem angeschlossenen Lagerverwaltungssystem kommissioniert und anschließend mit einer NVE versehen. Diese wird an COSware übergeben. Seit Einführung von COSware ist es den Disponenten möglich, den Kommissionierfortschritt sehr genau zu verfolgen. „Wir können sehen, wie jeder einzelne Auftrag regelrecht heranreift“, beschreibt Struwe. Im Laufe der Kommissionierung sehen die Disponenten bereits, wie viel Laderaum jeder Auftrag tatsächlich beansprucht. Überraschungs-Effekte aufgrund fehlender oder unerwartet sperriger Aktionsware gehören damit der Vergangenheit an. Sobald die Ladung komplett auf der Warenausgangsfläche bereitsteht, ist anhand der NVE-Nummern die exakte Anzahl der Transporteinheiten und deren Inhalt bekannt. Für Penny gehört die gewonnene Planungssicherheit zu den größten Vorteilen, die durch COSware möglich wurden. „Wir haben jetzt verlässliche Prognosen und gehen mit einer höheren Sicherheit in den nächsten Tag“, fasst Struwe zusammen.

Automatische Avisierung

Die Disponenten haben sich die Arbeit mit COSware auch an anderer Stelle erleichtert. So lassen sich die häufig verwendeten Funktionen mit individuell konfigurierbaren Schnellwahltasten jetzt noch einfacher aufrufen. Eine der weiteren spürbaren Verbesserungen betrifft die Zeitwerte für Fahrstrecken und Entladevorgänge „Mittlerweile haben wir in COSware die Stammdaten mit unseren Praxiswerten verfeinert“, berichtet Struwe. Zu den Stammdaten gehören Informationen zur Rampe, Aufzügen, Hängereinsatz- und Rangiermöglichkeiten sowie die Anlieferzeiten. „Auf Basis der aktuellen Werte liefert uns COSware sehr genaue Angaben für die Dauer der Touren beziehungsweise die Rückkehr der Lkw“.

Zwei Jahre nach Einführung des neuen Fuhrparkmanagementsystems sind bei REWE aber noch weitere Verbesserungen sichtbar. So werden die Frachtabrechnungsdaten automatisch von COSware an SAPübergeben. Zudem werden den Disponenten die Stechzeiten der Fahrer aus SAP-HR in der Tourenplanung angezeigt, sodass die Disponenten berücksichtigen können und eine optimierte Fahrereinsatzplanung durchführen können. Ebenfalls neu ist die automatische Avisierungsfunktion: Sobald der Fahrer die Beladung beendet und auf seinem Handheld-Scanner quittiert hat, generiert COSware ein E-Mail oder ein Fax für jede Ablieferstelle. „Alle Filialen bekommen noch vor der Abfahrt des Lkw Informationen zu Lieferumfang und -zeitpunkt“, so Schäfer.

Neue Sendungsverfolgung startet im Sommer

Angesichts des riesigen täglichen Frachtaufkommens – allein bei REWE werden in Deutschland jährlich rund 1,2 Milliarden Kolli in mehr als 44 Millionen Transporteinheiten per LKW in die Märkte geliefert – ist Planungssicherheit bei REWE und Penny von großer Bedeutung. Entsprechend groß war das Einsparpotenzial: COSware erhöht die Auslastung und reduziert somit die Zahl der gefahrenen Kilometer, den Dieselverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emmissionen. Trotz der bereits erreichten Ziele ist das Logistik-Projekt für die REWE Group längst noch nicht abgeschlossen. Ein nächster Schritt erfolgt mit Einführen und Anbinden einer Lösung für die Sendungsverfolgung. Dann wird es via GPRS-Mobilfunk einen aktiven Austausch planungsrelevanter Daten während der Tour geben. Von der dann durchgängigen Sendungsverfolgung vom Lager bis zum Empfänger werden sowohl REWE als auch Penny profitieren.

COSware wird aber nicht nur mit der Sendungsverfolgung vernetzt, sondern auch mit dem zentralen DataWarehouse (DWH). Dabei geht es vor allem um das Aufbereiten von Key-Performance Indikatoren (KPI) für das zentrale Fuhrpark-Controlling bei REWE. COSware liefert dabei den Input von Touren-Daten. Eine weitere Schnittstelle wird es zwischen COSware und einer bei REWE eingesetzten Fahrzeugverwaltungs-Software geben. Dadurch erhält COSware als führendes System die tourenplanungsrelevanten Fahrzeugstammdaten des Eigen-Fuhrparks. Zudem spielt COSware eine zentrale Rolle bei der Anbindung des neuen teilautomatisierten REWE-Zentrallagers in Neu-Isenburg. Das Ansteuern der dortigen automatischen Kommissionierungs-Lösung von Witron gilt als weitere große technische Herausforderung. Fazit: Auch zwei Jahre nach Einführung des Fuhrparkmanagement- und Dispositionssystems COSware bei REWE und Penny ist das Potenzial der Lösung noch längst nicht erschöpft.

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Hintergrund: COS GmbH

Die COS GmbH ist ein Software- und Beratungshaus, das sich auf leistungsfähige IT-Lösungen in den Bereichen Fuhrpark, Logistik und Tourenplanung, Objektverwaltung und Personal sowie Instandhaltung, Werkstatt und Betriebshofmanagement konzentriert.

Das Unternehmen besteht seit 1982 und engagiert sich für mehr als 750 Kunden aus den Bereichen Transport, Industrie, Handel, Dienstleistung, öffentlicher Verwaltung und ÖPNV. Die Software-Module der Marke „COSware“ werden täglich von über 12.500 Anwendern genutzt.

Mehr als 4.000.000 Fahrzeuge und Objekte werden mit COSware verwaltet, disponiert und instandgesetzt – darunter auch Geräte, Maschinen, Flurförderzeuge, Container und Gebäude. COS steht für „Computersysteme, Organisation und Softwareentwicklung“.

Weitere Informationen unter http://www.cosonline.de/cosware-von-a-bis-z/logistiksoftware/

 

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COS GmbH KfdM – Kommunikation für den Mittelstand
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