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Die Honold Logistik Gruppe setzt für das Scannen, Verbuchen und Archivieren aller Geschäftsvorfälle auf eine integrierte IT-Lösung mit fimox von K+H Software in Verbindung dem Rechnungsleser FrontCollect Invoice von Ametras. Hauptgrund für die Entscheidung waren die logistikspezifischen Funktionalitäten der Buchhaltungs-Software.

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Johannes Schlenker hat ein gutes Gespür für wirtschaftliche Entwicklungen. Der Geschäftsführer der Honold Service Logistik GmbH wusste sofort, was der Verkauf seines früheren Lieferanten für Buchhaltungs-Software zu bedeuten hatte. „Mir war klar, dass unsere Lösung mittelfristig nicht mehr gepflegt werden würde und wir uns nach einem neuen IT-Partner umsehen müssen“, erinnert sich der Diplom-Ökonom. Im Jahr 2009 machte er sich deshalb gemeinsam mit seinem Team auf die Suche nach einer neuen Lösung für das Rechnungswesen.

Typisch Logistik

„Wir waren von der bestehenden Lösung sehr verwöhnt“, bekennt Anja Fürstenberg-Abel, die bei Honold in der Finanzbuchhaltung arbeitet. Das lag vor allem daran, dass die Software die spezifischen Belange eines Logistikdienstleisters berücksichtigte. Dazu gehören zum Beispiel das Führen so genannter Mischkonten. „Fast alle Buchhaltungs-Programme geben vor, dass für jeden Kunden ein eigenes Konto angelegt werden muss“, erklärt Fürstenberg-Abel. Dies mache in der Speditionswelt jedoch keinen Sinn, zumal es täglich neue Kunden oder Lieferanten gäbe, mit denen es nur ein einziges Mal zum Kontakt komme. Als Beispiele nennt sie den privaten Empfänger einer Unfrei-Sendung oder einen Transportunternehmer, der einmalig eine Teilladung befördert. „Für diese Fälle existieren bei uns so genannte Mischkonten, auf denen diverse Kunden oder Lieferanten verbucht werden“.

Ebenso typisch für die Geschäfte eines Logistikdienstleisters ist das gegenseitige Verrechnen von Leistungen mit einem Partnerspediteur oder Transportunternehmen. „Auf der einen Seite entstehen Verbindlichkeiten für erbrachte Transporte und auf der anderen Seite Forderungen für die Nutzung unserer Tankstelle oder Werkstatt“, erläutert Schlenker. Da sei es doch „völlig klar, dass man sich am Ende des Abrechnungszeitraums nur die Differenz der Leistungen“ bezahle. Aus diesem Grund brauchen Logistiker eine Rechnungswesen-Software, die Kontokorrentkonten zulässt.

Rasant und glatt

„Diese und weitere Voraussetzungen hatten wir bei der K+H Software KG vorgefunden“, sagt Schlenker. Das Programm fimox Rechnungswesen deckt die Bedürfnisse eines Logistikdienstleisters perfekt ab und ist bei vielen Speditionen im Einsatz. „Neben den Referenzen überzeugte uns aber auch der in fimox integrierte Rechnungsleser FrontCollect Invoice von Ametras“, betont Fürstenberg-Abel. Schließlich sollte im Zuge des Software-Projekts auch die Lösung für das Erfassen der Eingangsrechnungen sowie das Archivierungs-System erneuert werden. Angeschlossen an die automatische Rechnungseingangsverarbeitung FCI ist bei Honold die Archivlösung d.3 von d.velop.

Der offizielle Startschuss für die Einführung des neuen integrierten Systems fiel im September 2010. „Danach lief alles rasant und glatt, so dass wir bereits zum 1. Januar 2011 mit der Lösung arbeiten konnten“, berichtet Schlenker. Vor diesem Hintergrund ist er mit dem Projektverlauf sehr zufrieden. Gleiches gilt für Änderungen und Anpassungen, die sich im laufenden Betrieb immer wieder mal ergeben. Aktuelle Beispiele seien die Umstellung auf die SEPA-Zahlverfahren oder der Wegfall der so genannten „Z1-Meldung“ bei Auslandsüberweisungen von mehr als 12.500 Euro. „Hier reagiert K+H immer extrem schnell und kompetent“, bekräftigt Fürstenberg-Abel.

Sechs statt acht

Mit dem zeitgleich mit fimox installierten Rechnungsleser FrontCollect Invoice – kurz FCI – erzielt Honold aufgrund der drei parallel arbeitenden OCR-Einheiten noch bessere Erkennungsraten als mit der Vorgängerlösung. Der Kreditor, die Beträge, Rechnungsnummer, Belegdatum und sonstige Informationen, wie Bankverbindung werden beim Scannen der Rechnung automatisiert erfasst und auf Plausibilität geprüft. Das fimox Rechnungswesen als führendes System versorgt das FCI dabei regelmäßig mit den Kunden- und Lieferantenstammsätzen inklusive Bankverbindung, Kostenstellen, Kostenträger und anderen Tabellen. „Das Ergebnis dieses Zusammenspiels ist eine hohe Erkennungsrate, die zu einer Belegerstellung mit buchungsrelevanten Informationen führt“, so Schlenker.

Die Integration von fimox und FCI ermöglicht einen sehr hohen Automatisierungsgrad, der bei Honold zu deutlichen Einsparungen führt. Anstelle von acht Mitarbeitenden wird der tägliche Buchungs- und Kontrollaufwand jetzt von nur noch sechs Kollegen bewältigt. Die Einsparungen pro Vorgang rechnen sich hoch: Pro Jahr fallen bei Honold alleine im Eingangsbereich 75 bis 80.000 Rechnungen mit einem Umfang von rund 180.000 Seiten an. Die Ausgangsrechnungen gelangen hingegen über eine Schnittstelle zwischen fimox und der Speditionssoftware auf direktem Wege in das System.

Internes Facebook

Weitere Einsparungen erzielt Honold durch die beschleunigten Mahn- und Zahlungsläufe. „Die sind mit fimox spürbar schneller als früher“, bestätigt Fürstenberg-Abel. Während sich durch das effizientere Mahnwesen das „Working Capital“ verbessert, erhöhen sich durch den optimierten Bezahlrhythmus die Skonto-Erträge. Dazu trägt wesentlich der mit fimox und dem Archivierungssystem eingeführte elektronische Workflow bei. Nach dem Scannen werden die durch das FCI von Ametras gelesenen Eingangsrechnungen in der Finanzbuchhaltung unverzüglich den betroffenen Abteilungen zugeordnet und diesen zur Kontrolle weitergeleitet. Die fachlich Verantwortlichen prüfen die Rechnungen direkt an ihrem Bildschirm und können zusätzliche Bemerkungen in einem dafür vorgesehenen Notizfeld eingeben. „Dieses Feld dient uns zur Dokumentation des gesamten Vorgangs und kann nachträglich nicht mehr verändert oder gelöscht werden“, erklärt Fürstenberg-Abel. „Ich nenne es deshalb immer unser internes Facebook“.

Nach dem elektronischen Abzeichnen der Rechnung stehen die Rechnungen sofort für die Buchung bereit. Der aktuelle Bearbeitungszustand und Verbleib jeder gescannten Rechnung ist jederzeit im System sichtbar. „Jetzt kommt es nicht mehr vor, dass Eingangsrechnungen mehrere Tage in der Prüfung hängenbleiben“. Das liegt zum einen an der hohen Transparenz, aber auch an der guten Akzeptanz der Workflow-Lösung. Schließlich ist die Rechnungsprüfung nun auch für die Mitarbeiter der Fachabteilungen wesentlich einfacher und schneller geworden. Und nicht nur das: Durch das schnelle Abarbeiten der Eingangsrechnungen an sämtlichen Schnittstellen im Unternehmen ist bei Honold ein gleichmäßiger Belegfluss entstanden. „Jetzt werden Belege nirgendwo mehr in Schubladen gesammelt, wie es früher manchmal vorkam“, stellt Fürstenberg-Abel fest.

Korrekte Prognose

Fazit: Honold hat eine gut funktionierende Lösung für das Rechnungswesen durch ein wesentlich effizienteres integriertes System ersetzt und damit eine hohe Kostenersparnis erzielt. Mit seiner ursprünglichen Einschätzung über die Zukunft des früheren Softwareanbieters hatte Schlenker übrigens Recht: Der Service wurde im Jahr 2012 endgültig eingestellt.

Hintergrund: Honold Logistik Gruppe

Die Honold Logistik Gruppe hat sich auf die Entwicklung von Logistik-Immobilien und Branchen-Logistik spezialisiert. Das inhabergeführte Unternehmen ist Mitglied führender Transportsysteme. Die im Jahr 1879 gegründete Spedition beschäftigt heute rund 1.250 Mitarbeiter und verfügt über 750.000 qm Logistikfläche an 22 Standorten.

 Hintergrund: K+H Software KG

Die K+H Software KG mit Sitz in Germering bei München hat sich auf die Entwicklung geschäftsprozessorientierter Anwendungen für ein effizientes Rechnungswesen spezialisiert. Das im Jahr 1985 gegründete Unternehmen bietet Software für Finanzbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung, Kostenrechnung und Controlling. Dabei überzeugt K+H durch hohe Praxistauglichkeit der Anwendungen, schnelle Einführungszeiten und kompetente Belegschaft aus Steuerberatern, Informatikern und Kaufleuten.

Durch die webbasierte fimox-Anwendungsentwicklung entstand eine „neue Generation“ der Rechnungswesen-Software: Die komplett unter Java entwickelten K+H Anwendungen stehen nun neben der IBM Plattform auch für die weiteren Plattformen zur Verfügung. Die Buchhaltungssoftware von K+H ist branchenübergreifend in den wichtigsten Industrienationen weltweit in über 40 Ländern im Einsatz.

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Pressekontakte:

K+H Software KG KfdM Kommunikation  für den Mittelstand
Sabina Rammelt (Leitung Marketing)Industriestr. 2a82110 GermeringTel. +49 (0)89 89 44 10 – 11E-Mail: rammelt@kh-software.dewww.kh-software.de Marcus WalterSudetenweg 1285375 Neufahrn b. FreisingTelefon +49 8165 999 38 43E-Mail: walter@kfdm.euwww.kfdm.eu

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