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Die Spedition Franz Lebert arbeitet seit 20 Jahren mit Finanzbuchhaltungs-Software von K+H. Jetzt stellt der CargoLine-Partner auf die webbasierte Lösung fimox um. Hintergründe.

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Carlheinz Seger weiß genau, was Spediteure von einer Buchhaltungssoftware erwarten. Der gelernte Steuerberater wechselte 1989 zum CargoLine-Partner Franz Lebert und ist hier seit 2000 Geschäftsführer. Als sein Unternehmen 1993 einen neuen Lieferanten für die Finanzbuchhaltungs-Software (FiBu) suchte, entschied er sich für die K+H Software KG aus Germering. „Zusammen mit Johann Birkart waren wir die ersten Kunden von K+H aus dem Speditionsbereich“, erinnert sich Seger. Schon damals überzeugte ihn, dass sich K+H auf mittelständische Lösungen für das Rechnungswesen spezialisiert hat und über ein Expertenteam aus Steuerberatern, Informatikern und Kaufleuten verfügt. „Zudem reagierte man sehr offen, flexibel und  schnell auf unsere unternehmens- und branchenspezifischen Änderungswünsche“, so Seger weiter.

Spezialist für die Logistik

Als Beispiel für die besonderen Anforderungen der Speditionsbranche nennt er das Leistungsmonats-Prinzip, dass vor allem in Stückgut-Netzwerken wie CargoLine eine große Rolle spielt. Denn hier fallen täglich sehr viele Geschäftsvorfälle an, die zum Teil erst einige Monate später abgerechnet werden können. „Zum Teil haben wir noch im Monat April offene Posten aus dem vergangenen Jahr, die innerhalb unserer Kooperation noch abgeschlossen werden müssen“, sagt Seger. Vor diesem Hintergrund müsse eine FiBu-Software auch im Nachhinein jederzeit zu bestimmten Stichtagen alle offenen Posten für einzelne Kunden auflisten können. Das Ziel sei eine korrekte Gewinn- und Verlustrechnung für jeden einzelnen Monat. „Das kann K+H besonders gut“, so Seger. Eine weitere Besonderheit liege in den Kunden- und Lieferantenkonten einer Spedition, auf denen parallel kreditorisch und debitorisch gebucht werde. Kooperationspartner in einem Stückgut-Verbund sind in der Regel schließlich zugleich Auftragnehmer und -geber.

So wurde Lebert für K+H nicht nur zu einem Kunden, sondern zu einem engen Entwicklungspartner, dessen Ideen und Anforderungen in das Finanzbuchhaltungs-System integriert wurden. In den Folgejahren wuchs die K+H-Referenzliste um viele weitere namhafte Spediteure wie Geis, Hellmann, Raben oder Honold. Mittlerweile gilt K+H als Spezialist für die Logistikbranche und „spezielle Anpassungen waren in letzter Zeit gar nicht mehr notwendig“, bestätigt Seger. Die Software bewältigt bei vielen Speditionsunternehmen den gesamten Zahlungsverkehr, das Mahnwesen, Monats- und Jahresabschlüsse, Umsatzsteuervoranmeldungen oder das automatische Verbuchen von Dauerbuchungen und Bankauszügen. Über Schnittstellen lässt sich die FiBu-Software hierfür an alle Transportmanagement-, CRM-, Kostenrechnungs- und Lohnbuchungssysteme anschließen.

Bonitätsinfo für Disponenten

An ein Ausruhen war für K+H trotzdem nicht zu denken. Denn mit fimox hatte das Softwarehaus längst die neue Generation der FiBu-Lösung auf Java-Basis als webbasierte und plattformunabhängige Anwendung mit Browser-Oberfläche entwickelt. Mit fimox lassen sich die im System vorhandenen Daten auf vielfache Weise schnell grafisch aufarbeiten und analysieren, so dass aus der FiBu-Lösung ein vollständiges Business-Intelligence-Werkzeug (BI) wurde. Auch hier fungierte Lebert als kritischer Ideengeber. „Allein wegen der neuen Browser-Oberfläche wären wir nicht auf fimox umgestiegen“, bekennt Seger. Für ihn und seine Mitarbeiterinnen der Buchhaltung zählt vor allem der Bedienkomfort und das Tempo beim Erfassen der verbliebenen manuellen Belege. Dazu gehören vor allem Eingangsrechnungen und ein Teil der Bankauszüge. Ausgangsrechnungen werden hingegen dank Schnittstelle zur Speditionssoftware zu 100 Prozent digital übertragen. „Bei der manuellen Erfassung hatte uns die erste Version von fimox nicht ganz überzeugen können“, erinnert sich Seger und ergänzt: „K+H hat aber auch hier gewohnt schnell reagiert, so dass uns jetzt die Entscheidung für die Umstellung sehr leicht viel.“

Die neue Lösung will Seger zum Beispiel für Zahlungsanalysen der Kunden nutzen. Die Ergebnisse werden dann in Form einer Bonitätsinformation direkt am Monitor der betroffenen Mitarbeiter angezeigt. „Mit fimox werden wir die Schnittstelle zur Speditionssoftware erweitern, die nun auch in umgekehrter Richtung aus fimox heraus funktionieren wird“, erklärt Seger. Dieses System wird die bisherige Rund-Mail ablösen, mit der die Kollegen über säumige Kunden informiert wurden. „Dann gibt es kein Vertun mehr und Zahlungsausfälle können nochmals gesenkt werden“, so Seger.

Exakte Liquiditätsplanung

Ein weiteres Argument für fimox ist die deutlich verbesserte Liquiditätsplanung. „Das ist sicher eine der Hauptaufgaben der Finanzbuchhaltung und hier wollen wir weiter optimieren“, plant der Geschäftsführer. Ziel ist, exakt die zur Sicherung der Liquidität erforderliche Geldmenge auf den Girokonten bereitzustellen. Zugleich wird angestrebt, die Skonti der Lieferanten voll auszuschöpfen. Hier liefert fimox auf Basis der vorliegenden Daten eine automatisierte Berechnung, die der manuellen Planung deutlich überlegen ist.

Neben den Produktvorteilen sprach nicht zuletzt auch das gegenseitige Vertrauen zwischen Lebert und K+H Software für eine Umstellung auf fimox. Denn die Zusammenarbeit könnte „nicht besser sein“ und funktioniere seit mittlerweile 20 Jahren zur vollsten Zufriedenheit. „Das sind ideale Voraussetzungen für Software-Projekte, so dass ich auch künftigen Neuerungen gelassen entgegen sehe“, so Seger.

Hintergrund: Franz Lebert & Co. Internationale Spedition GmbH & Co. KG

Die im Jahr 1954 von Franz Lebert und Johann Birkart gegründete Spedition ist seit 1999 Mitglied des Logistiknetzwerkes CargoLine. Das in Kempten im Allgäu beheimatete Unternehmen organisiert europäische Linienverkehre und unterhält Lagerstandorte in Kempten, Baienfurt sowie in Kreuzlingen in der Schweiz. Transporte führt Lebert mit rund 40 Fahrzeugen im Selbsteintritt und ca. 50 Subunternehmern durch. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Fahrermangels hatte Lebert 2009 mit dem Aufbau eines eigenen Fuhrparks begonnen und hierfür die K+L Transport GmbH gegründet. Insgesamt beschäftigt der Dienstleister heute etwa 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – darunter auch fünf Auszubildende zum Berufskraftfahrer.

Hintergrund: K+H Software KG

Die K+H Software KG mit Sitz in Germering bei München hat sich auf die Entwicklung geschäftsprozessorientierter Anwendungen für ein effizientes Rechnungswesen spezialisiert. Das im Jahr 1985 gegründete Unternehmen bietet Software für Finanzbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung, Kostenrechnung und Controlling. Dabei überzeugt K+H durch hohe Praxistauglichkeit der Anwendungen, schnelle Einführungszeiten und kompetente Belegschaft aus Steuerberatern, Informatikern und Kaufleuten.

Durch die webbasierte fimox-Anwendungsentwicklung entstand eine „neue Generation“ der Rechnungswesen-Software: Die komplett unter Java entwickelten K+H Anwendungen stehen nun neben der IBM Plattform auch für die weiteren Plattformen zur Verfügung. Die Buchhaltungssoftware von K+H ist branchenübergreifend in den wichtigsten Industrienationen weltweit in über 40 Ländern im Einsatz.

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Industriestr. 2a

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