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Augsburg, 08. Oktober 2010 – Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat das GVZ Region Augsburg für den Verkehr freigegeben. Mit der Südanbindung an die vierspurig ausgebaute Bundesstraße B2 / B17 ist das bereits zu 42 Prozent vermarktete Güterverkehrszentrum für den Straßenverkehr voll erschlossen. Die Planfeststellung für das bimodale Terminal startet bis Jahresende.

„Augsburg gehört zu den Top-Logistikzentren der Region“, betonte Ministerpräsident Horst Seehofer in seinem Grußwort zur feierlichen Verkehrsfreigabe des 112 Hektar großen Areals am 7. Oktober. Er bezeichnete das gemeinsame Projekt der drei Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß als Vorbild für interkommunale Zusammenarbeit. „Mit dem Güterverkehrszentrum erhält Schwaben an der West-Ost Achse Europas zwischen Paris und Budapest eine optimale Güterdrehscheibe“, erklärt Seehofer die europäische Bedeutung des Infrastrukturknotenpunkts. „Zugleich verbessert ein gut ausgebautes Netz an Verkehrszentren die Leistungsfähigkeit des Güterverkehrs in Bayern und entlastet, vor allem durch intensivere Nutzung der Bahn, unsere Straßen und die Umwelt.“

Wolfgang Müller, Geschäftsführer der Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene – Straße (DUSS) mbH bestätigte als Partner der TIA Terminalinvestitionsgesellschaft mbH die Finanzierungszusage vom Eisenbahnbundesamt für das mit einem Investitionsvolumen von 20 Millionen Euro geplante bimodale Terminal. Bis Ende des Jahres wird die Planfeststellung für den ersten Bauabschnitt mit zwei Umschlaggleisen eingereicht. Für 2015 ist ein Güteraufkommen von 1,43 Millionen Tonnen pro Jahr prognostiziert. In der Endausbaustufe verlagert das Terminal mit vier Umschlaggleisen voraussichtlich rund 100.000 LKW von der Straße auf die Schiene.

„Mit dem Güterverkehrszentrum haben wir interkommunal ein herausragendes wirtschaftliches Projekt auf den Weg gebracht“, betont Dr. Kurt Gribl, Vorsitzender des Planungsver-bandes und Oberbürgermeister der Stadt Augsburg. „Diese zukunftsweisende Weichenstellung macht die Logistik im Wirtschaftsraum Augsburg zum zentralen Standortfaktor. Umso mehr, als in absehbarer Zeit wohl auch das neue KV-Terminal als Herzstück des GVZ gebaut werden kann. Diese Entwicklung ist großartig.“ Seit dem Spatenstich im September 2007 sind von 61 Hektar Nutzfläche auf 112 Hektar Bruttofläche – mit einem überdurchschnittlichen Grünanteil von 35 Prozent – bereits 42 Prozent vermarktet. Logistikimmobilien von GKM Hörnlein, der Hermes Logistik Gruppe für Expressdienste und der Honold Logistik Gruppe sind in Betrieb. Größter Investor ist der Immobilienentwickler Prologis, der auf einer Fläche von 93.000 m2 einen Logistikpark mit Hallenflächen für Logistikdienstleister und Serviceanbieter betreibt. Mercedes Benz errichtet auf 45.000 m2 ein modernes Nutzfahrzeuge-Center und als jüngster Investor bezieht der Containerlogistiker Kloiber in unmittelbarer Nähe zum Terminal Position.

Text als WORD-Datei: 2010-10-08-GVZ-Verkehrsfreigabe-FINAL

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