Bocholt, 1. Oktober 2009 – Das erste von sechs Modulen für die „dynamische und integrative Disposition in Stückgut-Speditionsanlagen“, kurz DISS, wurde jetzt fertig gestellt. Der „Ankunfts-Monitor“ informiert Disponenten auf einen Blick, zu welchem Zeitpunkt die eingesetzten Sammelgut-Fahrzeuge an den eigenen Standort zurückkehren werden. Die Lösung ist in der Lage, die per Funk übertragenen Positions-Signale von verschiedenen Telematiksystemen zu erkennen und zu bündeln. Damit eignet sich der „Ankunfts-Monitor“ für Sammelgut-Spediteure, die nicht nur eigene Lkw, sondern auch Subunternehmer mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen beschäftigen.

Das Modul ist eine gemeinsame Entwicklung der Unternehmen TIS und Login sowie der Universität Dortmund im Rahmen des DISS-Projektes. DISS ist Teil des Forschungsschwerpunkts „Intelligente Logistik im Güter- und Wirtschaftsverkehr“, einer Forschungsinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

Mit DISS soll der zeitliche Engpass innerhalb der Stückgutlogistik aufgelöst werden, der bei der fast zeitgleichen Ankunft vieler Nahverkehrs-Lkw entsteht. Den Ansatz bildet das optimierte Verwerten der Informationen, die von mobilen Fahrzeug-Computern beigesteuert werden.

„Im zweiten Schritt entwickeln wir nun den Sendungs-Monitor, den wir noch im Herbst vorstellen werden“, so Boris Naujoks, Projektleiter der Login GmbH. Diese Lösung wird den Ankunfts-Monitor um die Sendungsinformationen der tatsächlich geladenen Sammelgüter ergänzen. Hierfür scannen die Fahrer die Etiketten der Ladungsträger bei der Übernahme ein. Die speziellen PSV3-Scanner übermitteln die Daten anschließend per GPRS-Mobilfunk an eine Datenbank, an die das Transportmanagement-System des Spediteurs angeschlossen ist. Auf diese Weise erfährt der Disponent unverzüglich und sehr exakt, welches Sammelgut auf den hereinkommenden Lkw geladen sind. PSV3 ist ein Telematik- und Tracing-System für das mobile Auftrags-, Fahrzeug- und Fahrerdatenmanagement im Ladungs- und Stückgutverkehr. Die von TIS entwickelte Lösung beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale.

Die weiteren vier geplanten Module von DISS betreffen die Nahverkehrs-Planung, das Yard-Management sowie die strategische Optimierung in diesen beiden Bereichen.

Hintergrund: TIS GmbH

Die TIS GmbH mit Sitz in Bocholt hat sich auf Lösungen für das mobile Auftragsmanagement konzentriert und beschäftigt gegenwärtig rund 40 Mitarbeiter. TIS steht für „Technische Informationssysteme“ und wurde vor über 20 Jahren von Josef Bielefeld gegründet.

Basierend auf Industrie-PDAs mit Windows-CE-Betriebssystemen hat TIS unter der Marke PSV3 diverse Lösungen für Transport und Logistik (PSV3-TL) mit den Schwerpunkten Sammelgutlogistik und Ladungsverkehr entwickelt. PSV3 ist ein Telematik- und Tracing-System für das mobile Auftrags-, Fahrzeug- und Fahrerdatenmanagement im Ladungs- und Stückgutverkehr. PSV3 beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale.

PSV3-TL gibt es darüber hinaus in Spezialversionen für Gas- und Flüssigkeitstransporte (PSV3-GFL) sowie die Entsorgungslogistik (PSV3-ESL). Sämtliche Wartungs- und Reparaturarbeiten führt TIS im eigenen Reparaturzentrum in Bocholt durch. Als Alleinstellung bietet das Unternehmen einen 48- oder sogar 24-Stunden-Service an.

Die innovativen Fahrercomputer werden im Transportbereich bislang vor allem von Sammelgutkooperationen wie CargoLine, System Alliance und 24plus Systemverkehre sowie von Firmen wie SchenkerNight Plus, Gebrüder Weiss und Transgas eingesetzt.

www.tis-gmbh.de

Text als WORD-Datei: TIS_DISS

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